KISAN

Kisan ist 6 Jahre alt. Er besucht die Klasse UKG im Fewa Internat Pokhara.

In seiner Familie gibt es vier Mitglieder: Vater, Mutter, einen jüngeren Bruder und sich selbst. Sein Vater ist schwerhörig und leider scheint es, dass dieses Problem Kisan vererbt wurde. Seine Eltern betreiben Landwirtschaft für ihren Lebensunterhalt. Schon ihre Vorfahren waren sehr arme Leute. Kisan war nicht regelmäßig in seiner Dorfschule, weil diese zwei Stunden zu Fuß entfernt war.

Silpa Gurung
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RITAM

Ritam ist 6 Jahre alt. Er besucht die 1. Klasse des Fewa-Internats in Pokhara.

Er stammt aus einer sehr armen Familie. Obwohl er immer noch beide Elternteile hat, kämpft die ganze Familie  jeden Tag ums Überleben. Es gibt sechs Familienmitglieder: Vater, Mutter, Großvater und zwei Brüder. Sie alle arbeiten auf den Feldern, um ein Mindesteinkommen zu erzielen.

Ritam hatte noch nie eine ordentliche Schulbildung absolviert, bevor er zur Great Compassion Bording School kam. GCBS machte eine Ausnahme und nahm ihn auf besonderen Wunsch des Dorfrates von Ghorka in unser “Orphan Education Program” auf.

Silpa Gurung
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MABIN

Mabin ist 13 Jahre alt. Er wurde in die 7. Klasse der Tal Bahari School Pokhara aufgenommen.

Er hat zehn Familienmitglieder: seine Mutter, sieben Schwestern und einen Bruder. Sein Vater ist gestorben, als er noch sehr jung war. Sein Vater arbeitete früher als Sicherheitskräft und jetzt bekommt seine Mutter nach dem Tod ihres Ehemannes eine Rente in der Höhe von NPR 3.000 (ca. EUR 20) pro Monat. Das ist nicht genug für ihren Lebensunterhalt und deshalb müssen sie auch auf dem Feld arbeiten. In der Zwischenzeit haben vier seiner Schwestern geheiratet und jetzt leben nur nur noch drei Schwestern bei seiner Mutter.

Silpa Gurung
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SILPA

Silpa  ist sieben Jahre alt. Sie wurde in die Klasse UKG im Internat von Fewa aufgenommen.

Ihre Familie ist groß, es gibt insgesamt sieben Mitglieder: Vater, Mutter, zwei ältere und zwei jüngere Schwestern. Ihr Vater ist körperlich eingeschränkt und kann nicht gut gehen. Trotzdem arbeitet er ohne Rücksicht auf seine Beeinträchtigung. Die Familie hatte bisher einen kleinen Teeladen, um ihr Leben zu bestreiten. Leider mussten sie diesen zugunsten eines neuen Strassenausbaus aufgeben und waren so gezwungen, den Ort zu verlassen. So suchten sie ihr Glück nun wieder in der Landwirtschaft . Der Vater kann jedoch keine harte Arbeit verrichten, so dass es fast unmöglich ist, wesentlich zur Finanzierung der Familie beizutragen. Sie besitzen kein eigenes Ackerland, und müssen nun täglich harte Arbeit auf den Feldern verrichten.

Silpa Gurung
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