WIR SETZEN ZEICHEN FÜR DAS LEBEN

Wir von Lebenszeichen!- (Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich) setzen uns für den Schutz von kulturellen Lebensräumen ein.

Dabei ist Resilienz das erklärte Ziel aller unserer Projekte. Wir stärken damit die Widerstandsfähigkeit der Menschen, traumatische Erlebnisse wie Krieg oder Vertreibung vom eigenen Land zu verkraften und/oder dauerhaft Widerstand zu leisten. Gleichzeitig schützen wir bedrohte Lebensräume von Mensch, Tier und Pflanzen und setzen aktiv Zeichen gegen den Raubbau an den Wäldern unseres Planeten.

Unsere Projekte

Seit 1985

treten wir unabhängig und unaufhörlich für die Anliegen von verfolgten Minderheiten und indigenen Völker ein – und das weltweit! Keine Frage, eine schwierige Aufgabe, bei der es langen Atmen und ein mutiges Team braucht. Wir setzen uns dabei stets für ein gemeinsames, friedliches Miteinander auf Augenhöhe ein und achten bei allen unseren Tätigkeiten auf ein nachhaltiges Wirken auf Mensch und Umwelt.

Über Lebenszeichen

Seit 1992

sind wir Herausgeber des Kalenders „Lebenszeichen“. Jedes Jahr werden darin den auf den Monatsblättern 12 unterschiedliche Kulturen gezeigt; der Text auf der Rückseite vermittelt stets einen Eindruck in die aktuellen Lebenswelten indigener Völker und Minderheiten weltweit.

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c Rod Waddington

c Rod Waddington

Wer sind „bedrohte Völker“?

Darunter verstehen wir ethnische, religiöse Minderheiten und indigene Gruppen weltweit.

Es gibt diejenigen, die immer noch von Völkermord, Landraub oder anderen Formen von Gewalt bedroht sind. Menschenrechtsverletzungen bedrohen das Leben und die Kulturen einer Vielzahl von Völkern. Trotz der Unterschiede, die sie in Bezug auf Kultur und Geschichte voneinander unterscheiden, sind sie durch ihre gemeinsame Erfahrung von Unterdrückung, wirtschaftlicher Benachteiligung und – manchmal – sozialer Unsichtbarkeit vereint.

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Lebenszeichen für Flüchtlingskinder in Kurdistan

Februar 2021: 500 neue Winterjacken wurden an die Schulkinder des Camps Dawodia in Kurdistan/Nordirak geliefert. Anlass dessen war ein Notruf aus dem Camp: die Kinder in der Schule frieren und erkranken. Die Schule besteht dort aus mehreren bunt bemalten Containern, die nur wenig beheizt werden können.

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Lebenszeichen für Indigene in Brasilien

Zusätzlich zu der globalen Pandemie erreichte die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes im Jahr 2020 einen neuen Höchststand. Damit einher geht der Tod der indigenen Völker und ihrer Lebensweisen. Viele Anführer, die grundlegend für die Aufrechterhaltung des jahrhundertealten Wissens waren, fielen der Krankheit zum Opfer. Da viele SchamanInnen, die für die Stärkung der Spiritualität wichtig sind, an Covid-19 gestorben sind, stehen die Dorfgemeinschaften vor einer weiteren extrem herausfordernden Zeit.

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Schamane zusammen mit den Kindern im Dorf Tururucari Uka c Marica Kambeba