Project Description

Wir brauchen dringend Hilfe!

Seit August 2017 sind mehr als 688’000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch geflohen. Die meisten von ihnen sind in behelfsmässigen Lagern im Bezirk Cox Bazar im Süden des Landes untergebracht. Die Situation vor Ort ist prekär. Es fehlt an sauberem Trinkwasser, Sanitäranlagen, medizinischer Versorgung, Elektrizität, und Nahrungsmitteln.

Ständiger Monsunregen

Zur Hoffnungslosigkeit kommt nun Angst. Die Zeit der Zyklone steht unmittelbar bevor. Schon einmal hat „Mora“ mehr als 20.000 Behausungen schwer beschädigt. Die behelfsmäßigen Hütten aus Blech, Bambus und Plastik hielten dem Unwetter nicht Stand. Es ist nicht vorherzusagen, wie sich die nächsten Zyklone auswirken werden. 1991 verloren 138.000 Menschen ihr Leben, zehn Millionen wurden obdachlos. Wir alle hoffen, dass diese Zeit ohne große Katastrophe vorübergeht.

Nun hat Zyklon Fani schwere Schäden in Indien und Bangladesch hinterlassen. Weil die Regierungen und Hilfsorganisationen die Bevölkerung frühzeitig gewarnt haben und Evakuierungen rechtzeitig begonnen wurden, konnten die Risiken für die Menschen verringert werden. In Cox’s Bazar befanden sich bereits 900.000 Rohingya-Flüchtlinge in den betroffenen Gebieten, viele Unterkünfte wurden zerstört. Obwohl die Reparaturen im Gange sind und die Monsunzeit näher rückt, befindet sich ihr Leben nach wie vor in einem Zustand der Unsicherheit.

Notunterkünfte, Basisgüter, Trinkwasser und Toiletten

Die behelfsmäßigen Hütten und Zelte der Vertriebenen müssen verstärkt werden, damit sie nicht unter Schlammlawinen abrutschen oder zusammenbrechen. Zudem müssen Abwasserkanäle gebaut und die Wege befestigt werden. Wo nötig erhalten die Menschen sauberes Wasser und zu essen, sowie Hygieneartikel.

WASSER & “SICHERE” SANITÄRE ANLAGEN FÜR ROHINGYA – FRAUEN & KINDER

  • Bau von neuen Toiletten für besonders benachteiligte Menschen, insbesondere für stark benachteiligte Frauen und Mädchen und physisch beinträchtigte Personen
  • Bau von Tiefbrunnen
  • Reparatur von bereits bestehenden sanitären Anlagen
  • Gesundheits- & Hygienetrainings für BewohnerInnen im und außerhalb des Camps
  • Ausbau der Strassenbeleuchtung
  • Spezielle Senisbilisierungsworkshops für ein besseres Zusammenleben von CampbewohnerInnen und den umliegenden Dorfgemeinden

JEDER EURO ZÄHLT!

Seit Oktober 2017 leisten wir in Zusammenarbeit mit Solidar Suisse und dem Hilfswerk AWO International Nothilfe für geflüchtete Rohingya in Bangladesch.

Bitte helfen Sie JETZT!