Projekt Beschreibung

Enormes Leid durch Epidemien!

Viele Krankheiten sind bis heute nicht ausgerottet. Aktuell benötigen die betroffenen Frauen, Männer und Kinder vor allem Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente und provisorische Unterkünfte. Große Sorge macht den NothelferInnen zudem, dass sich Seuchen ausbreiten könnten. Die Erreger von Cholera, Typhus und finden sich z.B. häufig in verunreinigtem Trinkwasser.

Mittlerweile gelten wir mit unseren Projektpartnern wie der Solidar Suisse vor Ort als verlässliche Anlaufstelle für Katastrophenhilfe. In einer ersten Phase soll die Trinkwasserversorgung wiederhergestellt und Wasser desinfiziert werden.

Trinkwasser und Hygiene

Sauberes Trinkwasser und bessere Hygiene sind Schlüsselfaktoren für Gesundheit und ein besseres Leben. In den Distrikten Macate (Provinz Manica) und Bárùe (Provinz Sofala) unterstützt Solidar Suisse die lokale Bevölkerung. Der Zugang zu Trinkwasser wird durch das Bohren von Brunnen oder die Instandsetzung der Wasserversorgung gewährleistet. Um mit der Nothilfe die verwundbarsten Personen zu erreichen, arbeiten die Teams von Solidar Suisse eng mit den Betroffenen und in Absprache mit lokalen Behörden und Partnerorganisationen zusammen.

RETTEN SIE HEUTE LEBEN!

Dringender Bedarf von sauberem und frischem Wasser!

 

Wir brauchen dringend Hilfe!

Mosambik gehört einem UN-Index zufolge zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Gerade jetzt ist die internationale Gemeinschaft gefordert. Und alle Organisationen helfen zusammen und leisten ihren Beitrag, um den verzweifelten Überlebenden zu helfen.

Solidar Suisse engagiert sich bereits seit vielen Jahren für eine Lebensverbesserung der Menschen in Mozambik

Das ist ein entscheidender Vorteil für eine schnelle und effektive Umsetzung der Nothilfemaßnahmen. Ein Wasserkonsortium von acht NGOs konnte Seit 2014 den Zugang zu Trinkwasser für über 50.000 Personen sicherstellen und für 600 Personen Latrinen installieren. Damit Entwicklungszusammenarbeit funktioniert, müssen die Bedürfnisse der Bevölkerung einfließen, weiß Jorge Lampião, Solidar-Landeskoordinator vor Ort, aus Erfahrung. Er erlebte den Sturm in der stark verwüsteten Küstenstadt Beira mit.

Zugang zu frischem Wasser ist grundsätzlich ein Problem der Region

Im ländlichen Mozambik ist der Zugang zu Trinkwasser eingeschränkt, was zu Krankheiten und Todesfällen führt. Nur drei von zehn Menschen haben einen Brunnen in ihrer Nähe. Zwei Stunden und mehr müssen die Frauen, die neben vielem anderen fürs Wasserholen zuständig sind, zur nächsten Wasserquelle laufen. Wegen mangelnder Wartung sind die Brunnen mancherorts zerstört und können nicht mehr betrieben werden. Viele Menschen schöpfen ihr Trinkwasser deshalb aus verschmutzten Tümpeln und Flüssen. Die Folge sind Krankheiten und Todesfälle, z.B. durch Durchfall oder Krokodilangriffe.

„Ich habe in meinem Leben noch selten eine solche Naturgewalt erlebt. Die Schäden in unserem Projektgebiet sind riesig.“

Jorge Lampião, Solidar-Landeskoordinator vor Ort

Jorge Lampião