Projekt Beschreibung

Photo by MICHAEL DANTAS / APA

Wir alle erleben gerade eine beispiellose Zeit. Absolut katastrophal entwickelt sich aufgrund des Coronavirus die Lage für indigene Völker weltweit – so auch in Südamerika. Alleine in Brasilien bedrohen die Untätigkeit der Regierung sowie akuter Geldmangel mehr als drei Millionen Indigene und mehr als 400 ethnische Gruppen im Amazonasgebiet.

Indigene Gemeinschaft der Kambeba in Lebensgefahr!

In der Gemeinde Tururukari Uka in Brasilien ist die Situation kritisch, mehr als 50% der Familien sind infiziert (Stand Ende Mai), jeden Tag sterben Menschen. Sie werden weder vom indigenen Gesundheitssystem noch vom staatlichen Gesundheitssystem unterstützt. Deswegen trifft sie der Coronavirus und dessen Folgen besonders hart. Uns hat Uruma, einer der Führer des Kambeba-Volkes im Bundesstaat Amazonas, Brasilien um dringende Hilfe gebeten. Ohne unsere Hilfe sind sie schutzlos.

„Hallo, ich bin Uruma, einer der Führer des Kambeba-Volkes im Bundesstaat Amazonas, Brasilien. Ich möchte Sie um Ihre Aufmerksamkeit und Hilfe bitten, meine lieben Freunde und Menschen, denen der Amazonaswald am Herzen liegt. Wenn Sie unserem Volk helfen können, unser Leben als Waldschützer fortzusetzen, können Sie alles für uns tun, wie zum Beispiel einen Lebensmittelkorb für unsere Familien geben. Ich weiß, dass Sie sich /dieses Video/ ansehen und dass Sie ein gutes Herz haben. Unsere Familien aus der Gemeinde Omagua Kambeba sind dankbar und glücklich über Ihre Bereitschaft, unserem Volk zu helfen.“

Jetzt ist es überlebenswichtig, hinzuschauen!

Um eine humanitäre Katastrophe in letzter Minute verhindern zu können, zählt gerade jetzt Ihre Unterstützung! Mit Ihrer Spende setzen Sie ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit und Humanität: Damit können notwendiges Schutzmaterial und Lebensmittel für die besonders betroffenen Dörfer der Kambeba in Brasilien gekauft werden. Bitte helfen Sie JETZT.

Aufgrund technischer Umstellungen, bitten wir Sie Ihre Spende auf unser SPENDENKONTO:  AT19 6000 0000 9206 4449 zu tätigen. Wir bitten darum im VERWENDUNGSZWECK: Den jeweiligen Namen des Projekts anzuführen, wofür Sie spenden möchten. Um Ihre Spende dem jeweiligen Projekt zuordnen zu können.

In Südamerika haben Jahrhunderte der Kolonialisierung den Zugang zu Land, Territorien und natürlichen Ressourcen beeinträchtigt, jenen zu Nahrungsmitteln und Medikamenten gestört. Heute leben viele Indigene in wirtschaftlicher Abhängigkeit und leiden unter gesundheitlichen Problemen wie Diabetes, Unterernährung, Fettleibigkeit und Herzerkrankungen. Die Folge: Immenses Leid und unzählige Tote, da die abgeschieden lebenden Völker kaum Abwehrkräfte gegen die Krankheiten besitzen. Ganze Gemeinden könnten ausgelöscht werden.

Atemwegserkrankungen sind bereits die Haupttodesursache der brasilianischen Ureinwohner, was die aktuelle Pandemie für sie besonders gefährlich macht. Weshalb sich die dortigen indigenen Völker abzuriegeln versuchen. Vielerorts gelingt der verzweifelte Versuch der Selbstisolation jedoch nicht: Mehrere der am stärksten gefährdeten unkontaktierten Stämme der Welt werden in diesen Tagen von Bergleuten und Holzfällern angegriffen, welche die Covid-19-Pandemie als Deckung nutzen.

Ihre Spende rettet Leben! Alleine können diese bedrohten Gesellschaften die aktuelle Krise nicht bewältigen. Bitte helfen Sie jetzt den Verletzlichsten der Welt!