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Dokumentation unserer vergangenen Projekte und Kampagnen
Nuba Trainingszentrum kurz vor Fertigstellung

Dezember 2008

Nachdem vor einem Jahr der Bau des NuWEDA- Trainingszentrums mit kräftiger Unterstützung von zahlreichen SpenderInnen aus Österreich (GfbV-Mailing, Dezember 2008) begonnen wurde, steht die Nuba-Frauenorganisation nun vor der Fertigstellung des Gebäudekomplexes für das neue Trainingszentrum der Nuba Women for Education and Development Association (NuWEDA), siehe Fotos. Das berichtete uns die Projektleiterin Kamilia Kuku in einem Mail vom 19. Juni 2010.



Weitere notwendige Materialien wurden bereits gekauft und das in Kadougli bestellte Dach soll bald aufgesetzt werden. Im Juni 2010 waren die NuWEDA-Mitarbeiterinnen gerade eifrig als Wahlbeobachterinnen tätig. Nebenbei ist die Organisation noch mit der „Civic Education“ vertraut, ein Erziehungsmodell, in dem Demokratie und Zivilgesellschaft praxisnahe gelehrt wird.




Emberá-Schneiderinnen nähen für eine selbstbestimmte Zukunft

Juni 2009

Das von der GfbV unterstützte Projekt (Mailing Juni 2009) der Organisation WENARA SO (Frauenherz), zur Förderung der Emberá-Frauen im Stadtviertel Emberá Puru in Ciudad de Panama, der Comunidad Torrijos Carter, nimmt langsam Gestalt an. In den vergangenen Monaten wurden große Fortschritte bei der Ausbildung der Frauen erzielt, berichteten uns Tilcia Mepaquto ( Präsidentin) und Giorgelina Barrigon (Vize-Präsidentin) in einem E-Mail vom 13. Juli 2010. Es wird jeweils für ein Jahr vorgeplant. Bei den Treffen bespricht man alle Punkte, die zum Überleben der alleinstehenden Mütter beitragen und die Handwerkskunst (Artesanía) fördern.



Im Rahmen des Projekts wurden Wokshops organisiert, in denen die Frauen die Grundkenntnisse verschiedener Handarbeiten, wie Stickereien oder Nähen erlernen. In den fünf errichteten Werkstätten stehen Nähmaschinen und der nötige Stoff bereit zum Üben. Viele der Frauen können nicht lesen, und daher ist eine praktische Herangehensweise besonders wichtig. Damit sie auch nach den Workshops selbständig weiterarbeiten können, werden sie bei regelmäßiger Teilnahme mit einer Tasche samt Zubehör belohnt.


Im Zuge des Projektes wurde auch eine Bestandsaufnahme gemacht, wobei alle wichtigen Aktionen zur Förderung der Frauen kontrolliert wurden. Die alleinstehenden Mütter sollen in der Handarbeit so weit ausgebildet werden, dass ihr Überleben gesichert ist, und die allgemeine Kunstfertigkeit gefördert wird. Neben dem Erlernen der handwerklichen Fähigkeiten legen die Verantwortlichen besonderen Wert auf die Etablierung eines Kleinhandels, d.h. die Frauen werden mit der Vermarktung und dem Verkauf ihrer fertigen Kleidungsstücke vertraut gemacht.


Zur Realisierung dieses Projekts waren unzählige Treffen notwendig, einerseits um das Projekt gut zu bewerben und andererseits um die Bedürfnisse der Frauen festzustellen. Denn diese befinden sich in einer für sie neuen Umgebung in der Stadt, in der die Arbeit überlebenswichtig ist. Die Mehrheit muss ohne fixe Anstellung auskommen und es fehlt grundsätzlich an guter Bildung. Außerdem soll in diesen Treffen auch der Gemeinschaftssinn, der seit dem Exodus aus dem früheren Lebensraum stark abgenommen hat, wiederbelebt werden.

Weitere Informationen zum Projekt: Dr. Maria-Magdalena Ramnek, Tel. 01/31 77 905

Übersetzung: Stefan Weghuber



Helfen Sie den Frauen in Dafur!

Juni 2010

Mit Ihrer Hilfe wurde schon viel erreicht. Das können alle, die unmittelbar vor Ort waren, bestätigen. Herzlichen Dank. Doch es gibt noch und immer wieder viel zu tun. Leider.
Heute wenden wir uns mit einer dringenden Bitte und einem Anliegen an Sie, das uns sehr am Herzen liegt: Setzen wir uns gemeinsam mit Darfur Peace & Development, den sudanesischen Partnern, für einen besseren Schutz von Flüchtlingsfrauen ein!
Besonders Frauen und Kinder leiden unter dem Völkermord in der westsudanesischen Provinz Darfur. „Systematische Vergewaltigung als Kriegsmittel steht
noch immer auf der Tagesordnung“, berichtet unsere Partnerorganisation aus dem Sudan. Wir müssen sofort handeln! „Ich war mit anderen Frauen unterwegs, um Feuerholz zu sammeln“, berichtet die 16-jährige Aisha. „Plötzlich umringten mich Männer, die mich zu Boden rissen und mir Gewalt antaten. Als ich in das Flüchtlingslager zurückkam und meiner Familie von der Gewalttat erzählte, warfen sie mich aus der Hütte.“ Aishas Schicksal ist kein Einzelfall. Tausende Frauen wurden seit Beginn des Völkermords in Darfur vergewaltigt und danach oft auch noch von ihren Familien ausgegrenzt. Viele Frauen trauen sich schon nicht mehr, zum Suchen von Feuerholz ihr Flüchtlingslager zu verlassen. Denn jeden Tag werden Frauen außerhalb der Camps vergewaltigt. Arabische Janjawid-Milizionäre brüsten sich damit. Aber was tun? Die Lösung ist so einfach wie wirkungsvoll: Unsere Partner verteilen schlichte Solarkocher an die Frauen. Das erspart die gefährliche Suche nach Holz. Auch schützt die Verwendung von Solarkochern wertvolle Bäume in der von der Wüste bedrohten, verarmten und vernachlässigten Region. Der große Bedarf an Feuerholz hatte immer wieder zu Spannungen zwischen den Flüchtlingen und der lokal ansässigen Bevölkerung geführt, die den Verlust ihrer letzten Ressourcen befürchtete.
„Die Frauen sind dankbar und erleichtert. Doch wir brauchen mehr als 5.000 Kocher, um die Frauen eines einzigen Lagers zu schützen“, berichten unsere Partner.


Sehr geehrte Spenderin, sehr geehrter Spender, bitte überlassen Sie die Frauen im Sudan nicht ihrem Schicksal! Helfen Sie uns, den Flüchtlingsfrauen im Sudan wirksam zu helfen. Bitte unterstützen Sie unser Projekt und unsere Menschenrechtsarbeit für Frauen in Darfur mit einer Spende! Mit € 20,- schenken Sie einer Flüchtlingsfrau einen Solarkocher. Wie viel Sie heute auch geben können, Sie spenden Würde und Menschlichkeit! Ich möchte Ihnen für Ihre Unterstützung in der Vergangenheit danken. Erst durch Ihre Spende ist die Menschenrechtsarbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker möglich!


Gerade in dieser schwierigen Zeit setzen wir auf Sie! Jeder Beitrag ist willkommen! Auch für die Zukunft planen wir eine Vielfalt von wichtigen Projekten. Ende Mai wurde ein neuer Vorstand gewählt. Mit ganzer Energie und Zuversicht stecken wir schon mitten in der Arbeit. Wir wissen, wir können viel im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen, Unrecht und Elend erreichen – wenn auch Sie helfen!

Mailingkonto PSK 92.064.449 (BLZ 60.000)

Weitere Informationen unter: http://www.darfurpeace.org/programs/solar-cooker-program



Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Spenderinnen und Spender!

Fidschi, ein Inselstaat im Südpazifik: Geschäftiges Treiben am Markt von Lautoka. Ein ständiges Kommen und Gehen zwischen Obst- und Gemüseständen. In einer Ecke eine Menschenschlange. Unbehagen und gespannte Erwartung in den Gesichtern. An diesem Stand gibt es nichts zu kaufen, hier untersucht ein Ärzteteam die Wartenden. Blutdruckmessung, Blutzuckerbestimmung und ausführliche Beratung der PatientInnen werden angeboten. Nach dem Arztbesuch ist die Angst vor den verborgenen Leiden verschwunden. Eine beruhigende Atmosphäre der Klarheit und Wärme ist zu spüren. Nicht alle gehen gesund nach Hause, aber alle sind über ihre Krankheit informiert. Die Behandlung kann beginnen. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Denn nur mit Ihrer Spende kann diese Vision wahr werden! Diabetes, Bluthochdruck oder Krebs zählen in Fidschi zu den Hauptursachen aller Todesfälle. Krankheiten die behandelbar sind! Doch eine frühe Diagnose ist entscheidend. Über 300 Menschen erleiden jedes Jahr eine Beinamputation wegen Diabetes, weitere Folgen sind Herzinfarkt oder Schlaganfall. Besonders betroffen sind die Menschen in den Armenvierteln rund um die Städte. In Lautoka ist der große Markt das Zentrum. Mit Hilfe unserer Partner vor Ort wird dort an einem Gesundheitsstand ein medizinisches Team für die Ärmsten da sein. Das Ziel: 1.200 Untersuchungen pro Woche. „Wir können es schaffen“, hofft der ärztliche Leiter Dr. Animesh Sinha, „doch dafür brauchen wir Unterstützung.“

Schon 10,- finanzieren einem Menschen Diabetes-Medikamente für einen Monat!

Mit 35,- werden hundert Menschen auf Diabetes getestet. 90,- kostet eine

Maschine zur Blutzucker-Kontrolle.

 Wir danken Ihnen im Voraus von ganzem Herzen. Im Namen aller KollegInnen wünschen wir Ihnen friedliche und erholsame Feiertage.

Ihre Mag. a Regina Modl
Projektleiterin der Gesellschaft für bedrohte Völker

Mag. a Margit Wolfsberger
Projektleiterin der Österr.-Südpazifi schen Gesellschaft

Im Namen der Familien der Fidschi-Inseln danken wir für Ihre Hilfe!

Spendenkonto PSK 7.238.909

Betreff: Fidschi

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Emberá - Panama


Die Emberá haben auf der Suche nach einem besseren Leben die Hügel des Dariéns verlassen. Gefunden haben sie Not, Angst und Gewalt – und Ausgrenzung.

Doch in Emberá Puru glüht ein Funken Hoffnung. Denn die Frauen haben sich zur Gruppe „Wenara So“ (Frauenherz) zusammengeschlossen: Sie wollen gemeinsam ihre Zukunft gestalten, für sich und für ihre Kinder.
Arbeit soll es in einer Schneiderwerkstatt geben: Arbeit für ein bescheidenes Einkommen, Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein. Unser Projektpartner ACUN unterstützt die Frauen beim Aufbau der Werkstatt, bietet Weiterbildung, rechtliche und soziale Begleitung an.
Doch nur mit Ihrer Hilfe kann die Arbeit beginnen! Ebinia Santos, Leiterin des Projekts, schreibt: „Bitte helft den Frauen in Emberá Puru! Die Hoffnungen sind so groß, aber das Geld ist so wenig... Bitte helft, den Kindern zuliebe!“
Für 30,– kann eine Frau einen Monat lang am Ausbildungsprogramm teilnehmen. Für 20,– können wir einen Nähtisch oder Sessel bezahlen, 10,– helfen, Stoffe, Garne und Scheren zu finanzieren. Eine Nähmaschine kostet 145,–.
Jede Spende, wie viel es auch ist, hilft! Bitte denken Sie daran: Je eher das Projekt startet, desto eher gibt es für die Kinder in Emberá Puru eine kräftige, gesunde Mahlzeit! Bitte lesen Sie im Folder mehr zum schweren Schicksal des Volks der Emberá.

Spendenkonto: PSK 7.238.909
Kennwort: Emberá

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Unkontaktierte Indigene
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