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Projekte und Kampagnen der GfbV

Allgemeines zu unseren Spenden-Mailings


Nachträglich eingelangte Spenden für Unterstützungsprojekte, für die bereits
die Überweisung an den Projektträger erfolgte, werden bis zu einem Betrag in der
Gesamthöhe von 100 Euro dem nächsten Unterstützungsprojekt gutgeschrieben.
übersteigen die nachträglich eingelangten Spenden den Gesamtbetrag von 100 Euro,
erfolgt die Überweisung an den ursprünglichen Projektträger, sofern dieser noch
existiert bzw. eine Zweckbindung der Spendengelder noch garantiert ist. Ist eine
Zweckbindung nachträglich eingelangter Spenden nicht mehr gewährleistet, wird wie
bei Spenden unter 100 Euro vorgegangen.


Unsere neue Kampagne

Schutz unkontaktierter Indigener in Brasilien und Peru


März 2012

Die Gesellschaft für bedrohte Völker Internationalstartet eine Kampagne zum Schutz von  in freiwilliger Abgeschiedenheit im Grenzgebiet von Brasilien zu Peru lebenden indigenen Völkern. 
In diesem Rahmen wird es österreichweit eine Medienkampagne und  Informationsveranstaltungen geben. Langfristiges Ziel der Kampagne ist die Schaffung einer binationalen Schutzzone (Peru/Brasilien).


Projekte und Kampagnen

Nuevo Sucre: Erdöl im Trinkwasser

Bild: Folder zum Projekt
Bild: Folder zum Projekt
Weihnachten 2011

Nuevo Sucre – ein indigenes Dorf in der Provinz Ucayali im peruanischen Regenwald. Hier war die Welt bis vor drei Jahren noch in Ordnung. Doch seither wird der Mashiria, an dessen Ufer Nuevo Sucre liegt, immer wieder durch austretendes Erdöl verseucht. Das bisher letzte Mal am 10. Juli dieses Jahres.

Die Ursache: Erdölförderung durch den internationalen Konzern Maple.
Die Folge: vergiftete Fische, kontaminiertes Trinkwasser, unbekannte Krankheiten.



Projekte und Kampagnen
Projektbericht:

Bodenschätze contra Menschenrechte

Oktober 2011

Die Idee zu diesem Projekt entstand im Herbst des Vorjahres. Ausgangspunkt war ein Treffen mit Richard Weixler von SOS-Regenwald, der im Zuge seiner mehrmonatigen Aufenthalte und persönlichen Kontakte in Kolumbien und Peru Informationen und Fotos über Menschenrechtsverletzungen im Zuge von Bodenschatzabbau durch internationale Bergbaukonzerne zur Verfügung stellte. Ziel und Zweck des Projekts „Bodenschätze contra Menschenrechte“ soll sein, im Rahmen des nationalen und internationalen Strafrechts Menschenrechtsverletzungen zu verfolgen und vor Gericht zu bringen. Eigentlicher Anlass war das Massaker in einer kleinen Dorfgemeinschaft der Emberá in Kolumbien, auf deren Gebiet von der kolumbianischen Regierung mehrere Förderlizenzen an internationale Bergbaukonzerne erteilt wurden, u.a. auch an den in der Schweiz beheimateten Gold- und Kupferkonzern Glencore.

Ein ausführlicher Bericht der AIDESEP (die Dachorganisation indigener Völker im peruanischen Regenwald) zu unserer "Bodenschätze contra Menschenrechte"-Kampagne:
(auf spanisch) http://www.aidesep.org.pe/index.php?codnota=2278
Mit dem Protestbrief der Gfbv an den peruanischen Präsidenten.



Projekte und Kampagnen
Spendenaktion:

Mit starken Wurzeln in die Zukunft


September 2011

In Sabon Gari, einem Stadtteil von Agadez, leben vor allem Tuareg-Familien, ehemalige Nomaden, die sesshaft werden mussten. Für die Tuareg-Frauen ist diese radikal veränderte Lebenssituation besonders schwer. Aufgrund der schwierigen klimatischen, wirtschaftlichen und politischen Bedingungen sind die Männer nicht mehr in der Lage, ihre Familien zu ernähren. Alle Hoffnung liegt auf den Frauen, die aus früheren Zeiten wichtige Fähigkeiten mitbringen, wie z.B. Organisationstalent und Verantwortungsbewusstsein, und gewohnt sind,mit
Lebensmitteln sorgsam umzugehen. Doch um damit Geld zu verdienen, fehlen ihnen das nötige Wissen und einfachste Materialien wie Geschirr oder ein kleiner Kühlschrank. Und genau hier setzt das Projekt „Frauen und Solidarität“ an.
„Im Rahmen von Workshops sollen Frauen Grundkenntnisse zur Verarbeitung und Vermarktung ihrer regionalen Lebensmittel erhalten“, erklärt GfbV-Aktivistin Eva Gretzmacher, die seit 16 Jahren in Agadez lebt.
Es ist ein Schritt in die Unabhängigkeit! 

Nur mit Ihrer Unterstützung kann das Projekt starten!

Bitte, helfen Sie mit!
Z.B. mit € 12,- für ein Startpaket mit Lebensmitteln für die Ausbildungs-Workshops oder mit € 30,- für Geschirr und Werkzeuge! Mit € 100,- unterstützen Sie eine Frau, ihr eigenes kleines Unternehmen zu gründen.

Spendenkonto PSK 92.064.449, BLZ 60.000

Projekte und Kampagnen
Spendenaktion:

Die Adivasi in Jharkhand: Die ersten Opfer der Atomenergie


Juni 2011


In der Adivasi-Region Jharkhand gibt es sechs Minen, in denen täglich 5000 Arbeiter nach dem radioaktiven Erz schürfen. Ein riesiges Gebiet ist verstrahlt. Uran wird aber für die Atomenergie benötigt. Die Arbeiter in den Uranminen und die Bewohner der umliegenden Dörfer bezahlen den Atomstrom mit Gesundheit und Leben.
Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation B.I.R.S.A setzen wir uns ein!

Bitte helfen Sie mit! Mit z.B. € 35,- ermöglichen Sie einem Kind einen Tag im Gesundheitscamp,
mit € 20,- finanzieren Sie einen Arztbesuch für eine Familie!
Mit € 10,- unterstützen Sie weitere Aufklärungsprojekte für die Adivasi.




Kampagne: Appell an Andritz AG

Beteiligen Sie sich nicht am Bau des Staudamms Belo Monte in Brasilien - es bringt Indigene in Lebensgefahr!


Belo Monte
10.05.2011

Zusammen mit 50 weiteren Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am heutigen Dienstag an den Konzern Andritz AG appelliert, sich aus dem Belo Monte Kraftwerksprojekt im brasilianischen Regenwald zurückzuziehen. "Das Projekt hätte weit reichende direkte und indirekte Auswirkungen auf die indigenen Gemeinschaften vor Ort", heißt es in dem Appell der GfbV Deutschland, Schweiz und Österreich. "Neben den großen indigenen Gruppen, die sich zum Teil aktiv am öffentlichen Widerstand gegen "Belo Monte" beteiligen, wurden rund 70 Kilometer vom Ort des geplanten Staudamms entfernt bisher unkontaktierte Indigene beobachtet. Der forcierte Kontakt mit der Zivilisation wird ihre Kultur und - insbesondere durch Übertragung von Krankheiten - sogar ihr Überleben gefährden. Die bisher ergriffenen Maßnahmen sind absolut ungenügend."

Spendenaktion:

Jahresbericht 2010


März 2011


Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Ihren Einsatz für bedrohte Völker und Minderheiten. Der Arbeitsbericht 2010 gibt Ihnen Überblick, was Ihre Spende letztes Jahr bewirkt hat.

Unser Schwerpunkt liegt auf politischer Arbeit: Information, Kampagnen, Protestschreiben. DAbei wird Kooperation und Vernetztung immer wichtiger. Durch den Kontakt mit unseren AktivistInnen in aller Welt, haben wir Informationen aus erster Hand und unsere Spendenaktionen kommen den Betroffenen direkt zugute.

Unterstützen Sie unseren Einsatz für die Rechte verfolgter Völker und Minderheiten. Bitte helfen Sie mit z.B. €25,- oder €10,- oder so viel Sie geben möchten. Oder werden Sie Miglied. Jede Spende zählt!



Spendenaktion:

Reise für die Menschenrechte zu den Emberá in Kolumbien


Dezember 2010

Seit Anfang November ist Richard Weixler wieder für fünf Monate in Südamerika unterwegs. Sein Einsatz gilt den Menschenrechten: „Mein Lebenszweck ist es, diesen Menschen zu helfen.“

Dazu gehören die Bildung von Netzwerken unter indigenen Völkern und Unterstützungsorganisationen sowie der persönliche Kontakt zu Betroffenen. Auch der Kontakt zu anderen Helfern ist ihm wichtig, wie etwa zu Erwin Kräutler, Bischof von Altamira, der kürzlich mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

2002 gründete Richard Weixler den Verein SOS-Regenwald, eine Partnerorganisation der Gesellschaft für bedrohte Völker: Das Überleben der Indigenen ist untrennbar mit dem Erhalt des Regenwalds verknüpft!

Richard Weixler trägt sämtliche Spesen selbst.
Bitte helfen auch Sie!


Spendenaktion: Tiefe Armut in den Anden

Wasser und Licht für Q'ero-Kinder


September 2010

Peru, hoch in den Anden: Die kleine Celestina wickelt ihren Poncho fester um sich. Der Nebel hat Kälte und Dunkelheit gebracht, dabei ist es erst Nachmittag. Der Rauch der Kochstelle reizt ihre kleinen Lungen – aber er wärmt, und das Feuer macht ein wenig Licht.

Das Leben der Q’ero-Kinder ist voller Entbehrungen. In den fensterlosen Hütten wohnt bittere Armut, die Kinder schlafen bei eisiger Kälte auf der Erde. Ihre Ernährung besteht hauptsächlich aus Kartoffeln, das gibt wenig Kraft.

Eine Wasserleitung und ein Kleinstwasserkraftwerk zur Stromgewinnung könnten zumindest die Dorfschulen mit Strom und Trinkwasser versorgen. In der Schule bekommen die Kleinen auch ein warmes Essen!


Unkontaktierte Indigene
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Der Farbbildkalender der Gesellschaft für bedrohte Völker 2012
Projekte der Hoffnung