Allgemeines/Globales

Indigene Völker leiden unter Klimawandel und Rohstoffabbau
Zum internationalen Tag der indigenen Völker
Für eine humane Globalisierung
Diskrimierung beenden - Urvölker schützen
TouristInnen - Kulturschänder oder Retter in der Not?
Eigenes Gremium für indigene Völker bei den UN gegründet
Nachhaltigkeit und Ressourcenabbau im "Globalen Dorf"
Folter-Report zum Internationalen Tag der Solidarität mit Folteropfern

Asien

Palmöl-Boom bedroht Indigene
GfbV fordert Irak-Tribunal
Nein zum Krieg gegen den Irak
Tuwa - Uns gibt es offiziell nicht...
Tibet - Die Lage aus der Sicht des Dalai Lama
Tibet - Weitere Zerstörungen historischer Gebäude in Lhasa
Ostturkestan: Die Lage aus der Sicht des IZ Ostturkestan
Sherpa, das als Träger verkannte Volk
Osttimor - Unabhängig seit am 19. Mai 2002
Tibet - Gewalt gegen Kinder
Irak - Die aktuelle Lage (Mai 2004)

Afrika

Ruanda blockiert UNO-Friedenstruppe für den Kongo
OMV reagiert endlich auf Kritik! Ölexploration im Südsudan
Niger/Tuareg: Rundbrief aus Agadez
Niger/Tuareg: Rundbrief aus Agadez II
Niger/Tuareg: Rundbrief aus Agadez III

Latein-/Südamerika

Allgemeine Anmerkungen zur aktuellen Situation der Emberá
Kongressbericht: Für eine strategische Einheit des Mapuche-Volkes
Peru: Evalutionsbericht über den Wasserleitungsbau im Q'ero-Dorf Japu

GfbV

Begrüßungsansprache von Galsan Tschinag zum 20-jährigen
Bestehen der GfbV-Österreich

GfbV-Menschenrechtspreis für kurdische und bosnische Frauen
Solidaritätspreis für GfbV-Mitarbeiter

Österreich

Ilisu hat System: Reformbedarf der österreichischen Exportförderung
Neues Asylgesetz: Schande für Österreich
Schöne Kulisse Indianerdörfer
OMV reagiert endlich auf Kritik! Ölexploration im Südsudan

Europa

Sámi - The indigenous people in Scandinavia
8. Jahrestag des Falls von Srebrenica
Krieg und Wasser. Bau des Ilisu-Staudammes in der Türkei muss gestoppt werden!
Erste Menschenrechtskonferenz in Srebrenica
Tschetschenien vor den Präsidentschaftswahlen am 5.10.2003
Tschetschenien-Dossier
Tschetschenien-Memorandum - Mai 2003
Stellungnahme zur Situation tschetschenischer Flüchtlinge
Keine Aufnahme der Türkei in die EU, solange Reformen für Kurden und Christen nur auf dem Papier existieren
Keine Änderungen trotz Aufhebung des gesetzlichen Verbots der kurdischen Sprache in der Türkei

Nordamerika

Henry Red Cloud auf Besuch in Oberösterreich
Skisport in Britisch Kolumbien (Kanada)
Der Fall Mount Graham - Dzil Nchaa Si An.Heiliger Berg der Apachen

Die Rubrik "Dossiers" wird laufend ausgebaut. Schauen Sie also des öfteren vorbei und Sie werden immer wieder neue interessante Themen finden.


Ilisu: Reformbedarf der österreichisen Exportförderung

Unter öffentlichen Protesten übernahm der österreichische Finanzminister im März 2007 die Haftung für eines der umstrittensten Exportvorhaben in der
Geschichte der Republik: Turbinenlieferungen für den Ilisu-Staudamm1 im Osten der Türkei. Die Errichtung des 1,2 Milliarden Euro schweren Megastaudamms unter österreichischer Führung sorgt seit fast zehn Jahren für Proteste von Betroffenen, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen. Während die Betreiber den
Beitrag des Damms zur Energiegewinnung hervorheben, kritisieren Betroffene, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen, dass durch das Projekt über 200
historische Kulturstätten überflutet, über 55.000 Personen unter völlig unzureichenden Vorkehrungen enteignet, Ökosysteme auf über 400 km Flussstrecke
zerstört und das Potential von Wasserkonflikten mit Irak und Syrien erhöht würden. Zusätzlich soll das Projekt in einer Konfliktregion errichtet werden, in
der immer noch bewaffnete Kämpfe zwischen türkischem Militär und kurdischer PKK stattfinden.

Mehr dazu in der ECA-Watch Studie (pdf)


Indigene Völker leiden unter Klimawandel und Rohstoffabbau

Die indigenen Bewohner der Arktis leiden unter den direkten Folgen der Ressourcenausbeutung auf ihrem Gebiet und unter den sie indirekt betreffenden Auswirkungen der CO2 Verbrennungen, namentlich dem Klimawandel. Als erstes wird ihnen ihr Land genommen, so dass sie gar nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ihrer traditionellen Lebensweise nachgehen können. Das wiederum führt häufig zu Entwurzelung und Verlust der kulturellen Identität. Gesundheitliche Folgen sind Alkoholmissbrauch sowie eine hohe Suizid- und Kriminalitätsrate. Zweitens geht die Ressourcenförderung mit Umweltverschmutzung einher. Die Giftstoffe werden über die Nahrungskette an den Menschen weitergegeben.
Mehr dazu im GfbV-Menschenrechtsreport (pdf)


Palmöl ist keine Alternative

Indonesien und Malaysia produzieren rund 85 Prozent der weltweiten Palmöl-Erträge. In beiden Staaten sind Millionen Ureinwohner von dem Palmöl-Boom betroffen. Besonders katastrophal ist die Lage in Indonesien, da dort in den kommenden Jahren mit einer sprunghaften Ausweitung der Palmöl-Plantagen zu rechnen ist. Die Palmöl-Industrie gehört nicht nur zu den größten Regenwaldvernichtern in Indonesien, sondern verletzt systematisch auch grundlegende Menschenrechte der 45 Millionen Angehörigen indigener Völker in Indonesien. Keine andere Wirtschaftsbranche hat dort in den letzten Jahren so viele Landrechtsstreitigkeiten verursacht wie die Palmöl-Industrie. In keinem Land der Welt wird so schnell und so viel Regenwald vernichtet wie in dem Vielvölkerstaat.
Der staatlich geförderte Kahlschlag zerstört den Lebensraum, die Wirtschaftsweise, Kultur und Identität von rund 300 indigenen Völkern, die in Indonesien von oder in den Wäldern leben. Letztlich schürt der Palmöl-Boom die Bedrohung ihrer Existenz und ihres Überlebens. Indigene Völker leisten dagegen mit friedlichen Protesten, Blockaden, Petitionen und Gerichtsverfahren Widerstand.
Mehr dazu im GfbV-Menschenrechtsreport (pdf)



Henry Red Cloud zu Besuch in Oberösterreich

Auf Einladung der Regionalgruppe GfbV-OÖ kam der Sioux Indianer vom Stamm der Oglala Lakota nach Oberösterreich um Unterstützung für sein Bisonprojekt zu suchen.
Lesen Sie mehr.


Begrüßungsansprache von Galsan Tschinag zum 20-jährigen Bestehen der GfbV-Österreich

Zwei Augen zum Sehen, zwei Ohren zum Hören, zwei Beine zum Gehen, zwei Arme zum Packen, zu all diesen aber nur ein Mund – und wozu dieser? So wurde ich als Kind vom Vater einmal gefragt. „Zum Reden“, antwortete ich und wurde darauf berichtigt: „Nicht nur. Zum Essen und Trinken auch noch!“ Lesen Sie mehr.


Sámi - The indigenous people in Scandinavia

The Sámi is a very small group of people, only about 70 000, 17 000 of them live in Sweden , the state I come from. We live in four countries but it has not always been so. We lived in this area in the north of Scandinavia - we call Sapmi - before the Swedes, Finnish, Norwegian and Russian people came here, divided the land and established borders. Lesen Sie mehr.


Immer mehr ins Abseits gedrängt

Zum internationalen Tag der indigenen Völker (9. August):
Weltweit werden indigene Völker immer mehr ins Abseits gedrängt, vielfach drohen ihre Kulturen und Kenntnisse unwiederbringlich verloren zu gehen. Darauf hat die GfbV anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker (9.August) hingewiesen. Lesen Sie mehr.


Für eine humane Globalisierung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt die Forderung der UN-Arbeitsgruppe für indigene Völker (WGIP) nach einer humanen Globalisierung und lehnt jede Form der Globalisierung ab, die indigene Völker ausschließt, vergisst oder an den Rand drängt. Bisher ist dies systematisch der Fall gewesen. Lesen Sie mehr.


8. Jahrestag des Falls von Srebrenica

PRESSEERKLÄRUNG

Schwere Vorwürfe an internationale Gemeinschaft: 500 Todesschützen von Srebrenica noch immer auf freiem Fuß. Lesen Sie mehr.


Neues Asylgesetz: Schande für Österreich

Die Kritik am von Innenminister Ernst Strasser geplanten Asylgesetz reißt nicht ab. Auch die überarbeitete Version verstoße gegen Grundrechte, urteilt der UNHCR. Wien - Auch der in einigen Punkten abgefederte Entwurf zum neuen österreichischen Asylgesetz stößt auf heftigen Widerstand. Lesen Sie mehr.


Ruanda blockiert UNO-Friedenstruppe für den Kongo

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung von Ruanda am Mittwoch vorgeworfen, einen drohenden Völkermord im Osten des Kongo zu begünstigen. Mit seiner Ablehnung einer UNO-Friedenstruppe für den Kongo unter Führung Frankreichs und der systematischen Bewaffnung von Milizen, die seit Jahren den Kongo ausplünderten und die Zivilbevölkerung terrorisierten, würden die Völkermord-Opfer von gestern mitschuldig am drohenden Genozid von heute. Lesen Sie mehr.


GfbV-Menschenrechtspreis für kurdische und bosnische Frauen

Die Schicksalsgemeinschaft der kurdischen Witwen aus dem Barzan-Tal im Irak und die Vereinigung der ehemaligen weiblichen Lagerhäftlinge aus Bosnien erhalten in diesem Jahr den Menschenrechtspreis der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), den Victor Gollancz-Preis. Die Auszeichnung wird am 19. Mai in einer öffentlichen Veranstaltung um 10 Uhr in der Frauenkirche zu Dresden verliehen und ist in diesem Jahr mit 5.000 Euro für jede Preisträgerin verbunden. Das Geld wurde von zwei Spenderinnen aus dem Freundeskreis der GfbV zur Verfügung gestellt. Lesen Sie mehr.


GfbV fordert Irak-Tribunal

Sechs nationale Sektionen der Gesellschaft für bedrohte Völker fordern Irak-Tribunal zu Völkermord und Kriegsverbrechen, föderale Struktur, freie Wahlen und rasche Hilfe für die irakische Zivilbevölkerung. Lesen Sie mehr.


Krieg und Wasser

Bau des Ilisu-Staudammes in der Türkei muss gestoppt werden! Sollte die Türkei in die Kurdengebiete im Norden Iraks einmarschieren, wäre dies neben der weiteren Unterdrückung dieser Minderheit auch ein Griff nach den wertvollen Öl- und Wasserreserven der Region. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Nachdruck hin. Lesen Sie mehr.


Nein zum Krieg gegen den Irak

In den Anti-Kriegs-Aufrufen kommt mehr oder weniger nur zum Ausdruck "Nein zum Krieg" bzw. "Kein Blut für Öl". Die GfbV lehnt einen Krieg der USA und Großbritanniens gegen den Irak ab. Genauso aber wendet sich die GfbV gegen das Mörderregime Saddam Husseins und gegen die simple Losung "Weg mit Embargo", weil dies den Missbrauch durch das Saddam-Regime verschweigt. Lesen Sie mehr.


Skisport in Britisch Kolumbien (Kanada):

Die Kehrseite der Medaille weist unrühmliche Flecken auf. Verlieren Indianer letzte Refugien?
Artikel von Nicole Schabus


DIE TUWA: Uns gibt es offiziell nicht, obwohl wir im Roten Buch der bedrohten Arten stehen

Kein Vieh, keine Existenz, keine Zukunft. Mai 2002 - es ist das Bild des Gegensatzes, das ich kaum verdauen kann: Während es in Mitteleuropa grünt und blüht, liegen in der kargen Steppe der Mongolei überall verendete Tiere herum. Es geht dort gerade der dritte, seit Menschengedenken der grausamste Winter mit eisigen Schneestürmen und Viehsterben zu Ende. Lesen Sie mehr.


Solidaritätspreis für GfbV-Mitarbeiter

Andreas Burghofer, Mitarbeiter der GfbV-Regionalgruppe Oberöstereich und unser Vertreter bei der NGO-Kontrollbank-Arbeitsgruppe hat kürzlich für das Projekt "Flower Power" den Solidaritätspreis der Linzer Kirchenzeitung entgegengenommen. Lesen Sie mehr.


Erste Menschenrechtskonferenz in Srebrenica

Delegierte aus sechs europäischen Ländern fordern Autonomie und Ende der Apartheidspolitik. Offener Brief an die Regierungschefs der Europäischen Union, der EU-Beitrittskandidaten. Lesen Sie mehr.


Diskriminierung beenden - Urvölker schützen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz hat an ihrer Jahresversammlung vom Wochenende in Bern eine Resolution zu Handen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco) verabschiedet. Darin wird dieses aufgefordert, seine diskriminierende Argumentation gegen die Ratifizierung einer Konvention zum Schutz von Urvölkern zu überprüfen. Zudem wurde an der Veranstaltung ein Journalist für seine Arbeit zu Urvölkern und Minderheiten geehrt. Lesen Sie mehr.


Schöne Kulisse Indianerdörfer

Bericht in der Wiener Zeitung vom 17. April 2001


Der Fall Mount Graham: Dzil Nchaa Si An Heiliger Berg der Apachen

Eine Astronomievereinigung, die die Universität von Arizona (UA), das Max-Planck-Institut (MPI) in Deutschland, das Arcetri Observatorium in Italien und den Vatikan repräsentiert, errichtet auf dem Gipfel des 3.270 m hohen Mount Graham in Arizona (USA) ein Observatoriumkomplex mit sieben Teleskopen. Mehr hier.


TIBET: Die Lage aus der Sicht des Dalai Lama

Als chinesische kommunistische Streitkräfte vor über 50 Jahren in Tibet einfielen, war dies der Beginn einer gezielten Aggression gegen ein unabhängiges, friedliebendes Volk, die unvermindert bis zum heutigen Tag weitergeht. Unter dem Schlagwort "Befreiung" ist das tibetische Volk und seine gesamte Lebensform angegriffen worden, was den Tod von 1,2 Millionen Menschen zur Folge hatte. Viele Tausende wurden eingekerkert, gefoltert und jeder erdenklichen Erniedrigung ausgesetzt. Lesen Sie mehr.


TIBET: Weitere Zerstörungen historischer Gebäude in Lhasa

Die chinesischen Behörden in Lhasa begannen im April 2002, einen unter dem Schutz der UNESCO stehenden Gebäudekomplex abzureißen, der sich in der traditionellen tibetischen Altstadt nahe des Jokhang Tempels, dem historischen Stadtzentrum, befindet. Nach zuverlässigen Berichten aus Lhasa wurde dabei auch ein dreistöckiges Stadthaus, das zu diesem Komplex gehört, der gleichfalls von den Behörden in Lhasa unter Denkmalschutz gestellt wurde, beschädigt. Lesen Sie mehr.


OSTTURKESTAN: Die Lage aus der Sicht des Informationszentrum Ostturkestan

Ostturkestan, das von der chinesischen Kommunistischen Partei offiziell als "Autonome Uigurische Region Xinjiang" bezeichnet wird, ist die einzige Region Chinas, in der während der letzten Jahre politische Gefangene hingerichtet wurden. Lesen Sie mehr.


Nachhaltigkeit und Ressourcenabbau im "Globalen Dorf"

Im Großglocknergebiet wird Gold gefunden. Ohne die Grundbesitzer, geschweige denn die lokale Bevölkerung einzubeziehen, vergibt die österreichische Bundesregierung die Abbaukonzession an einen internationalen Bergbaukonzern. Stück für Stück wird der höchste Berg Österreichs gesprengt, und riesige Halden aus zermahltem Gestein werden mit giftiger Cyanidlauge getränkt, um mikroskopisch feine Goldpartikel herauszulösen. Lesen Sie mehr.


Sherpa, das als Träger verkannte Volk

Der Begriff Sherpa ist kein Synonym für einen Träger, sondern der Name einer bestimmten ethnischen Gruppe in Nepal. Die ursprüngliche Bezeichnung lautet "Sherwa mi" was der Bedeutung "Menschen aus dem Osten" entspricht. Die Sherpa sind vor ungefähr sechs Jahrhunderten von Tibet nach Nepal eingewandert. Heute gibt es ca. 60.00 Personen die sich selbst zur Volksgruppe der Sherpa zählen. Lesen Sie mehr.


Allgemeine Anmerkungen zur aktuellen Situation der Emberá:

Während meiner Datenerhebung (durchgeführt in Panamá Stadt) in den marginalisierten Vierteln, in denen die Emberá leben, hatte ich die Möglichkeit mit Frauen aus verschiedenen Altersgruppen, Berufen und sozialen Gefügen zu sprechen. Die Aufnahme von Kontakten ist nicht immer leicht. Die BewohnerInnen dieser Viertel haben Fremden gegenüber ein großes Mißtrauen. Man muß sich das Vertrauen erst erarbeiten. Lesen Sie mehr.


OMV reagiert endlich auf Kritik!

Der österreichische Öl-Konzern OMV AG hat am 15. Mai 2002, kurz vor seiner diesjährigen Hauptversammlung der Aktionäre, seine tiefe Besorgnis über die Entvölkerung ganzer Landstriche im Südsudan geäußert, mit der die Ölförderung gesichert werden soll. Seit 1997 ist die OMV an der Ölexploration im Südsudan beteiligt. Lesen Sie mehr.


TouristInnen: Kulturschänder oder Retter in der Not?

Von Harald A. Friedl

Seine Unschuld verloren hat das Reisen schon lange, spätestens aber seit man aus bloßem Vergnügen "exotische" Länder besucht. Schon im 19. Jahrhundert, hatte die Wirklichkeit der Bereisten wenig mit den Vorstellungen und Sehnsüchten jener zivilisationsmüden (meist gutsituierten) Menschen zu tun, die ihr Heil am Busen der Natur und unter den "edlen Wilden" suchten. Lesen Sie mehr.


Osttimor: Unabhängig seit am 19. Mai 2002

Opfer des Völkermordes warten aber vergeblich auf Gerechtigkeit

Die GfbV hat anläßlich der erfreulichen Unabhängigkeit Osttimors der internationalen Staatengemeinschaft vorgeworfen, eine glaubwürdige juristische Aufarbeitung des Völkermordes Indonesiens in Osttimor zu verhindern. Statt sich für ein Internationales Tribunal zur Bestrafung der Verantwortlichen der Vertreibung von 500.000 Osttimoresen und der Massaker im Sommer1999 einzusetzen, begnüge man sich mit der symbolischen Bestrafung einzelner Täter durch die indonesische Justiz. Lesen Sie mehr.


Eigenes Gremium für indigene Völker bei den UN gegründet

"Permanentes Forum ist erster Schritt für Gleichberechtigung der indigenen Völker"

Als ersten Schritt zur Anerkennung indigener Völker als gleichberechtigte Partner hat die Gesellschaft für bedrohte Völker das am 13. Mai in New York City gegründete "Permanente Forum zu den Belangen indigener Völker" bei den Vereinten Nationen (UN) bezeichnet. Doch weitere Reformen müssen folgen, damit dieses neue Gremium, das die indigenen Völker erstmals formal in die UN-Hierarchie integriert, unabhängig agieren kann. Lesen Sie mehr.


Tuareg: Rundbrief aus Agadez (Niger)

Eva Gretzmacher berichtet über die Verwendung von Spendengeldern für die Tuareg in Agadez und über die Entwicklung der bereits gestarteten Projekte. Lesen Sie mehr.


Tuareg: Rundbrief aus Agadez (Niger) II

Dezember 2003. Eva Gretzmacher berichtet über die Verwendung von Spendengeldern für die Tuareg in Agadez und über die Entwicklung der bereits gestarteten Projekte und bittet um Mithilfe. Lesen Sie mehr (PDF)


Tuareg: Rundbrief aus Agadez (Niger) III

Dezember 2004. Eva Gretzmacher über die so gar nicht weihnachtliche Stimmung in Agadez. Lesen Sie mehr


Tschetschenien vor den Präsidentschaftswahlen

Ein Memorandum der Gesellschaft für bedrohte Völker. Oktober 2003. Lesen Sie mehr (PDF)


Tschetschenien-Dossier der GfbV

Zum Hintergrund des gegenwärtigen Konflikts. Lesen Sie mehr (PDF)


Tschetschenien

Der Genozid geht weiter. Memorandum der GfbV. Mai 2003. Lesen Sie mehr (PDF)


Stellungnahme zur Situation tschetschenischer Flüchtlinge auf dem Territorium der russischen Föderation

Stellungnahme vom Oktober 2002. Lesen Sie mehr (PDF)


Chile: Kongressbericht - Für eine strategische Einheit des Mapuche-Volks

Oktober 2003 - Abschlussbericht der Internationalen BeobachterInnen der GfbV. Lesen Sie mehr (PDF)



Die aktuelle Lage im Irak und die Machtübergabe

Die Bilder von den Folterungen irakischer Gefangener durch US-amerikanische und britische Soldaten lösen Abscheu und Entsetzen aus und sind auch ein schwerer Rückschlag für eine Befriedung des Landes. Da die gängigen Medien in der Irakberichterstattung nach wie vor praktisch keine Stimmen von irakischen Parteien, die durchaus willens sind für eine demokratische Zukunft des Iraks einzutreten, veröffentlichen, möchten wir (weiterhin) versuchen ein differenziertes Bild über die Lage im Irak zu vermitteln. Zusammenstellung: Redaktion BEDROHTE VÖLKER, Hans Bogenreiter. Lesen Sie hier.



Tibet - Gewalt gegen Kinder

Report über Repressalien und Diskriminierung gegen tibetische Kinder und Jugendliche. Lesen Sie mehr (PDF)


Keine Aufnahme der Türkei in die EU, solange Reformen für Kurden und Christen nur auf dem Papier existieren

Gesellschaft für bedrohte Völker legt Bilanz der Minderheitensituation. Lesen Sie mehr



Folter-Report der Gesellschaft für bedrohte Völker

Am 26. Juni gedenkt die internationale Gemeinschaft den weltweiten Folteropfern. Während jedoch die betroffene Öffentlichkeit auf die Missbräuche der amerikanischen Soldaten im Irak blickt, möchten wir den Tag nutzen, um auf die meist unbeobachteten Regime hinzuweisen, die über Jahre hinweg Folter an Zivilisten zum Alltag gemacht haben. Lesen Sie mehr


Keine Änderungen trotz Aufhebung des gesetzlichen Verbots der kurdischen Sprache in der Türkei

Betrachtet man alle bestehenden ethnischen und kulturellen Konflikte, die es auf der Welt gibt, bzw. alle Völker, die von ihrem natürlichen Recht sich frei entwickeln zu können beraubt worden sind, so wird man erkennen, dass die Türkei in Bezug auf die Diskriminierung und Verfolgung von kulturellen und ethnischen Gruppen, insbesondere von Kurden, Armeniern und Assyrern eine besonders beschämende Politik betrieben hat bzw. noch immer betreibt. Lesen Sie mehr


Peru: Evaluationsbericht über den Wasserleitungsbau im Q'ero-Dorf Japu

Endlich ist die dringend benötigte Wasserleitung fertig. Lesen Sie mehr (doc-file)