Vor elf Jahren begann Verfolgung der Meditationsbewegung Falun Gong in ChinaEuropas Regierungen ignorieren größte Verfolgung seit der chinesischen Kulturrevolution Vor genau elf Jahren begann die blutige Verfolgung der Meditationsbewegung Falun Gong in China (20.07.1999). Daran hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erinnert und gleichzeitig die europäischen Regierungen scharf kritisiert, weil sie die größte Verfolgung Andersdenkender in China seit der Kulturrevolution ignorierten.
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Mapuche seit einer Woche im Hungerstreik Gesellschaft für bedrohte Völker in großer Sorge um 20 politische Gefangene in ChileDie Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist in großer Sorge um 20 politische Gefangene in Chile. Die Mapuche befinden sich seit einer Woche in Haftanstalten der Städte Concepción und Temuco in einem unbefristeten Hungerstreik, um gegen ungerechte Prozessführung und manipulierte Anklagen zu protestieren. Außerdem wollen sie so auf die verzweifelte Situation ihres Volkes aufmerksam machen. Die Bürgerrechtler sind nach dem berüchtigten Anti-Terrorismus-Gesetz, das noch aus der Zeit der Pinochet-Diktatur stammt, wegen Landrechtsauseinandersetzungen angeklagt und sollen vor ein Militärgericht gestellt werden. |
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Menschenrechtlern in Russland droht zunehmend GefahrJahrestag des Mordes an Natalja Estemirowa Anlässlich des ersten Jahrestages des Mordes an der Menschenrechtlerin Natalja Estemirowa warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eindringlich vor einer zunehmenden Gefährdung der noch aktiven Menschenrechtler in Russland.
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Die Säule der SchandeZum 15. Jahrestag des Massakers von Srebrenica |
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Interview mit dem evangelischen Bischof Dr. Michael Bünker zur Säule der SchandeBischof Bünker (BB): Nachdem ich die Gesellschaft für bedrohte Völker schon lange kenne – schon seit den siebziger Jahren – und ihre Arbeit sehr schätze, habe ich den Aufruf gleich sehr ernst genommen, das Anliegen mit einer „Säule der Schande“ an den Volkermord und das Versagen der UN - Truppen in Srebrenica zu erinnern, hat mir das sofort eingeleuchtet und ich begrüße es sehr.
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Interview mit Haris Hrle, Botschafter von Bosnien und Herzegowina, zur Säule der SchandeAlfred Brandhofer, Obmann der GfbV (AB): Welche Erinnerungen haben Sie an den Krieg im Allgemeinen und an Srebrenica im Besonderen? Haris HRLE, Botschafter von Bosnien und Herzegowina (HH): Für mich war das ein richtiger Krieg, eine Attacke auf Geist und Körper, ein Versuch, Zeit und Raum zu zerstören. Nach diesen Erfahrungen verbinde ich Krieg nicht mit einem abstrakten Atomangriff, sondern mit dem Überfall auf Bosnien-Herzegowina und seine Bevölkerung. Zerstörung von Städten, Massenmord … Zerstörung von Gebetsstätten, von Seelen und Körpern, Folterungen und Demütigungen … Ich war während des ganzen Krieges in Bosnien-Herzegowina und habe noch immer Alpträume davon.
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Friedenskarawane unter BeschussTödlicher Kugelhagel stoppte am 27. April in der mexikanischen Provinz Oaxaca 25 FriedensaktivistInnen auf ihrem Weg in das Zentrum der indigenen Gruppe der Triqui, San Juan Copala. Der Vorfall fand in den internationalen Medien keine Beachtung. Vor Ort recherchierte Katya Buchleitner für planet. |
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Kirgisien: Hintergrund zu den blutigen Pogromen an der usbekischen MinderheitKirgisien – humanitäre Hilfe jetzt und internationale Unterstützung für ein Ende der Gewalt Seit Tagen werden im Süden Kirgisiens Angehörige der usbekischen Minderheit Opfer entsetzlicher Pogrome durch Mobs junger bewaffneter Kirgisen. Die Interimsregierung Kirgisiens unter Rosa Otunbajewa ist mit der Situation überfordert und hat Russland um militärische Unterstützung gebeten. Die internationalen Organisationen sind alarmiert. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) tritt dafür ein, dass jetzt großzügig und unbürokratisch internationale humanitäre Unterstützung in das Land und die Grenzregion zu Usbekistan fließen muss, wo schon 100.000 Flüchtlinge Schutz suchen sollen. |
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Mehr als 500.000 Sklaven in MauretanienAppell: EU-Entwicklungshilfe an Mauretanien von stärkerem Einsatz gegen Sklaverei abhängig machen In Mauretanien gibt es noch immer mehr als 500.000 Sklaven. Deshalb muss bei den Verhandlungen über neue EU-Entwicklungshilfe für das nordwestafrikanische Land am 22./23. Juni in Brüssel jede weitere finanzielle Unterstützung von einem entschiedenen Eintreten der mauretanischen Regierung gegen die Sklaverei abhängig gemacht werden, fordern die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und die Anti-Sklaverei- Bewegung IRA (Initiative pour la Résurgence du Mouvement Abolitionniste). |
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Andritz - Europas SchandeKonzern unterschreibt Verträge und stellt Profite über Menschenrechte, Kulturgüter und Natur ECA Watch Österreich und der WWF Österrreich kritisieren die Entscheidung von Andritz, sich auch weiterhin am Ilisu-Projekt zu beteiligen, scharf und kündigten Konsequenzen an. Die Argumente von Andritz-Chef Leitner für den Verbleib im Projekt widersprechen der Realität und sind eine Aneinanderreihung verdrehter Tatsachen. Zudem ist diese Entscheidung ein Schlag ins Gesicht der drei europäischen Regierungen, die vor einem Jahr wegen der verheerenden Folgen und der Verfehlung internationaler Standards den Ausstieg aus dem Projekt beschlossen hatten. |
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Kriegsverbrechen im Ogaden?GfbV: Schwere Vorwürfe gegen Äthiopien müssen vor G 20-Gipfel geklärt werden! Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag an die UN- Hochkommissarin für Menschenrechte Navanethem Pillay appelliert, den Vorwurf, Äthiopien habe im Osten des Landes schwere Kriegsverbrechen begangen, sofort zu untersuchen. Lokale Menschenrechtler berichten, dass äthiopische Soldaten bei Razzien im Ogaden unbewaffnete somalische Dorfälteste und Kleinbauern standrechtlich erschossen haben. Diesen Kriegsverbrechen sollen mehr als 70 Zivilisten zum Opfer gefallen sein. Der GfbV wurde eine Liste mit den Namen von 34 Opfern zugeschickt, den die Menschenrechtsorganisation an die Vereinten Nationen weiterreichte. |
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Im Angesicht der Fußball-WM 2010Der Kampf für ein faires Spiel ist noch nicht vorbei Die WM 2010 in Südafrika rückt näher und marginalisierte Bevölkerungsschichten kämpfen weiter für ihre Rechte, denn im Zuge der Modernisierung der Gastgeberstädte werden sie noch weiter an die Peripherie gedrängt. Zwangsumsiedlungen und das Entziehen der Existenzgrundlage sind Probleme, von denen besonders Frauen betroffen sind. StreetNet, eine internationale Organisation von und für StraßenhändlerInnen, fordert seit 2007 in einer Kampagne „inklusive Weltklassestädte für alle“.
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GfbV fordert internationale Untersuchung zur Aufklärung von Gewaltverbrechen in der TürkeiMenschenrechtsanwalt tot aufgefunden - kurdische Parlamentarier zusammengeschlagen: Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) beobachtet mit großer Sorge die dramatische Gewalteskalation gegen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Kirche in der Türkei. Nach aktuellen Informationen, die die GfbV soeben erreichten, wurde der türkische Jurist Hakan Karadag am heutigen Freitag tot in seiner Wohnung in Istanbul aufgefunden. Karadag, war einer der Anwälte des am 19. Januar 2007 von türkischen Rassisten getöteten armenischen Journalisten Hrant Dink. Er hatte sich für die Aufklärung dieses Verbrechens engagiert und wurde von dem Mörder zweimal mit dem Tod bedroht.
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Die GfbV verurteilt militärischen Angriff Israels auf internationalen HilfskonvoiAm Morgen des 31. Mai 2010 fing die israelische Marine einen pro-palästinensischen Schiffskonvoi der Organisation "Free Gaza Movement", der über den Seeweg die Zivilgesellschaft des isolierten Gazastreifens mit humanitären Hilfsgütern beliefern wollte, ab. Bis zu 9 Menschen kamen bei dem Angriff der israelischen Militärs ums Leben, zahlreiche Menschen wurden verletzt. Zurzeit befindet sich weiterhin eine große Anzahl dieser Friedensbewegten in israelischem Gewahrsam. |
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Irak: Serie von Mordanschlägen auf Mandäer - Bagdad kann religiöse Minderheit nicht schützenDie Serie von Mordanschlägen auf Mandäer im Irak reißt nicht ab. Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag erfuhr, wurde am vergangenen Dienstagmorgen erneut ein Angehöriger dieser kleinen Glaubensgemeinschaft Opfer eines Attentats. Unbekannte töteten den Mandäer Arshad Amjad Al Sayfi im Bagdader Stadtviertel Al Bayaa. Sein Bruder Ahmad wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. "Offenbar kann die irakische Zentralregierung die Mandäer nicht schützen", sagte der GfbV-Nahostreferent Kamal Sido. "Zur Rettung der höchstens noch 5000 Angehörigen dieser religiösen Minderheit muss schnellstens etwas passieren. Sie schweben in großer Gefahr." |
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Reporterin aus Tirol in Chile in Haft Georgia Schultze wurde bei einer Demonstration von Agenten festgenommen.
Innsbruck. |
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The Pillar of Shame projectThe Pillar of Shame will serve as a metaphor for the immense betrayal of the United Nations in Bosnia and Herzegovina, and as a warning to all future co-workers of the United Nations. The plan: the 16,744 shoes (representing 8,372 victims) should form two gigantic letters measuring eight metres in height and coloured in shimmering white. The two letters (‘U' and ‘N') will be penetrated by three monumental bullet holes with real shoes found in mass graves embedded in them. Weiterlesen unter:
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Parlamentswahlen in ÄthiopienUnfaire Wahlen - Regimekritiker in Haft -Kritik an Doppelmoral Europas Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Äthiopiens vorgeworfen, vor den für kommenden Sonntag geplanten Parlamentswahlen die Arbeit von Menschenrechtsorganisationen und Oppositionsparteien massiv zu behindern. "Außerdem schüchtern die Behörden mit der Verhaftung Dutzender Angehöriger der Bevölkerungsgruppen der Oromo und Somali systematisch Regimekritiker ein", berichtete der GfbV- Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. "Freie und unabhängige Wahlen sehen anders aus. Auch die Entsendung von Wahlbeobachtern der Europäischen Union hat bislang nicht zu mehr Fairness im Wahlkampf geführt." |
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Weltgipfel der Völker zum Klimawandel und den Rechten der Mutter Erde - ein Bericht
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Strafanzeige gegen deutsches Unternehmen Lahmeyer. Deutsche Firma trägt Mitverantwortung für Menschenrechtsverletzungen beim Staudammbau im SudanNach Ansicht der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hätte das im Staudammbau weltweit führende deutsche Unternehmen Lahmeyer International versuchen müssen, Menschenrechtsverletzungen beim Bau des Merowe-Staudamms am Nil zu verhindern. "Als Generalunternehmer und Koordinator des Baus des umstrittenen Großstaudammes muss Lahmeyer sich nun Mitverantwortung für die Erschießung friedlicher Demonstranten, willkürliche Verhaftungen, Zwangsumsiedlungen und weitere Menschenrechtsverletzungen an mehreren zehntausend Umsiedlern vorwerfen lassen", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. Gegen die in Bad Vilbel ansässige Firma hat das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) gestern wegen des Baus des Merowe-Staudamms Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt erstattet. |
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Erfolg! Marokko sichert die Freilassung inhaftierter Menschenrechtler zuDie sechs in Marokko inhaftierten sahaurischen Menschenrechtler aus der Westsahara haben ihren Hungerstreik nach 41 Tagen beendet. Denn nach vielen Gesprächen während der beiden letzten Wochen ihres Streiks hat die marokkanische Regierung ihnen nun zugesichert, sie auf Kaution freizulassen. |
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Tschetschenen-Präsident Kadyrow steckt hinter Mord an Umar Israilov in Wien - Offizielle Bestätigung für viele Verdachtsmomente Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse des Untersuchungsberichts des Wiener Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) am 27. April 2010 hat Österreich den tschetschenischen Präsidenten Ramzan Kadyrow als erste europäische Regierung des Mordes bezichtigt. Dem Bericht zufolge hat Kadyrow den Auftrag für die Entführung des tschetschenischen Flüchtlings Umar Israilov erteilt, der dann am 13. Januar 2009 in Wien von zwei Männern auf offener Straße erschossen wurde, berichtete die österreichische Wochenzeitung "Falter". |
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Juristisches Tauziehen um gigantisches Wasserkraftprojekt in Brasilien geht weiterDas juristische Tauziehen um das gigantische Wasserkraftprojekt Belo Monte am Xingu-Fluss im brasilianischen Bundesstaat Pará geht weiter. Überraschend hat das Bundesgericht in der Landeshauptstadt Altamira den für den heutigen Dienstag geplanten Beginn der Bauausschreibungen für den drittgrößten Staudamm der Welt mit einer neuen einstweiligen Verfügung gestoppt. "Für die durch den Riesenstaudamm und den Stausee unmittelbar bedrohten Kayapó-, Assurini- und Juruna-Indianer ist diese Entscheidung jedoch noch lange kein Grund zum Aufatmen", sagte Yvonne Bangert, Referentin für indigene Völker der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), am Dienstag in Göttingen. "Denn wir müssen befürchten, dass sie von der Generalstaatsanwaltschaft kurzfristig wieder aufgehoben wird." |
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Politische Gefangene aus der Westsahara verweigern seit 33 Tagen die Nahrungsaufnahme - Hungerstreikende Menschenrechtler in Marokko in Lebensgefahr33 Tage nach Beginn ihres Hungerstreiks ist das Leben von fünf in Marokko inhaftierten Menschenrechtlern aus der Westsahara ernsthaft in Gefahr. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnte am Montag: "Es ist nur eine Frage von Tagen, bis der erste dieser politischen Gefangenen stirbt, wenn die marokkanischen Behörden nicht endlich reagieren und ihnen den geforderten fairen Gerichtsprozess zusichern." Ali Salem Tamek, Brahim Dahane, Ahmed Nasiri, Yadih Ettarouzi und Rachid Sghayer haben ihren Hungerstreik am 18. März 2010 begonnen. Saleh Lebaihi, ein sechster Menschenrechtsaktivist, verweigert die Nahrungsaufnahme seit dem 5. April. Die Inhaftierten werden im Gefängnis von Salé nahe der Hauptstadt Rabat festgehalten. |
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Blutige Strafaktion nach Rinder-Diebstahl Armee Ugandas tötet 41 Rinderhirten - Unabhängige Untersuchung des Massakers gefordertNachdem 41 Rinderhirten bei einer Strafaktion der Armee in Uganda erschossen wurden, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch eine unabhängige Untersuchung des Massakers durch die Vereinten Nationen gefordert. Die Opfer gehören zur Gruppe der Jie, die dem Volk der Karamojong zugerechnet werden. Wie erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich die Strafaktion bereits am Mittwoch vergangener Woche, als die Armee nach einem Viehdiebstahl im Kaabon Distrikt nach den mutmaßlichen Dieben suchte. |
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Kolumbien: Emberá-Indianer mailen Fotos erschossener Kinder – mehr als 20 Tote nach Angriffen auf indianische Dörfer im RegenwaldErschütternde Nachrichten und entsetzliche Fotos aus den unzugänglichen Regionen des Regenwaldes im Nordwesten Kolumbiens erreichten die Umweltorganisation „SOS Regenwald“ und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). In einer E-Mail berichteten nun Emberá-Indianer, mehrerer ihrer Siedlungen im Gebiet des Chocó seien Ende Jänner 2010 teils mit Helikoptern angegriffen und 22 Dorfbewohner getötet worden, darunter mindestens acht Kinder. Die Kontaktleute schickten ein entsetzliches Bild von den blutüberströmten Leichen dreier erschossener Emberá-Kinder mit. Das Foto wurde mit einer Kamera, die der österreichische Umweltaktivst und Präsident von SOS-Regenwald, Richard Weixler, einer Dorfgemeinschaft der Emberá zur Dokumentation von Übergriffen übergeben hatte, aufgenommen. Ob Paramilitärs oder Militärs die Täter waren, sei unklar. Da nur die Armee über Hubschrauber verfügt, läge die Vermutung nahe, dass das kolumbianische Militär mindestens einen Teil der Verbrechen zu verantworten hat. Gemeinsam mit SOS-Regenwald fordert die GfbV die kolumbianische Regierung dazu auf, sofort eine Untersuchungskommission zur Aufklärung der Verbrechen einzusetzen. |
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Serbisches Parlament debattiert Srebrenica-ResolutionDie Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Srebrenica-Resolution, die heute im serbischen Parlament in Belgrad diskutiert wird, als "Schlag ins Gesicht der bosnischen Genozid-Überlebenden" bezeichnet. Statt lange Debatten über einen den Völkermord verharmlosenden Text zu führen, sollte sich die serbische Regierung endlich darauf konzentrieren, den per internationalem Haftbefehl gesuchten Kriegsverbrecher Ratko Mladic festzunehmen, forderte der GfbV-Bundesvorsitzende Tilman Zülch. In dem Resolutionstext ist nur von "Verbrechen", jedoch nicht von Genozid die Rede, obwohl das Internationale Kriegsverbrechertribunal (ICTY) und der Internationale Gerichtshof in Den Haag (IGH) das Massaker von Srebrenica bereits als Völkermord klassifiziert haben. |
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Maschinengewehrsalven gegen Demonstranten Syrische Sicherheitskräfte erschießen drei Kurden bei Newroz-Feiern - 50 VerletzteSyrische Sicherheitskräfte haben zu Beginn des kurdischen Neujahrsfestes am 21. März in der Stadt ar-Raqqa am mittleren Euphrat östlich von Aleppo drei Kurden erschossen und mindestens 50 verletzt. Dies teilte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag mit. Wie die internationale Menschenrechtsorganisation aus zuverlässiger Quelle erfuhr, sollen auch viele Minderjährige verletzt worden sein. Die Sicherheitskräfte feuerten mit Maschinengewehren auf die Feiernden. Da sich die Leichen der Getöteten noch in der Hand der Behörden befinden, konnten die Namen der Opfer - unter ihnen ein 15-jähriges Mädchen - noch nicht ermittelt werden. |
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Boot mit 93 Rohingya-Flüchtlingen landet in MalaysiaImmer mehr verzweifelte Boatpeople aus Burma riskieren ihr Leben, um in Nachbarländern Zuflucht zu suchen. "Da die Verfolgung und Hoffnungslosigkeit in ihrer Heimat unerträglich geworden sind, setzen besonders muslimische Rohingya alles auf eine Karte und fliehen über das Meer aus Burma", berichtete der Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Ulrich Delius, am Montag in Göttingen. "Auf dem Landweg können sie sich kaum noch in Sicherheit bringen. So ergreifen viele Burma-Flüchtlinge, die bisher in Bangladesch untergekommen waren, erneut die Flucht, weil ihnen dort Übergriffe und die gewaltsame Abschiebung zurück nach Burma drohen." Dringend appellierte die GfbV an die Südostasiatische Staatengemeinschaft (ASEAN), bei ihrem nächsten Gipfeltreffen in Hanoi am 8./9.April 2010 Maßnahmen zu einem besseren Schutz der Burma-Flüchtlinge zu beschließen. |
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