Nuba Trainingszentrum kurz vor Fertigstellung

Nachdem vor einem Jahr der Bau des NuWEDA- Trainingszentrums mit kräftiger Unterstützung von zahlreichen SpenderInnen aus Österreich (GfbV-Mailing, Dezember 2008) begonnen wurde, steht die Nuba-Frauenorganisation nun vor der Fertigstellung des Gebäudekomplexes für das neue Trainingszentrum der Nuba Women for Education and Development Association (NuWEDA), siehe Fotos. Das berichtete uns die Projektleiterin Kamilia Kuku in einem Mail vom 19. Juni 2010.

Weitere notwendige Materialien wurden bereits gekauft und das in Kadougli bestellte Dach soll bald aufgesetzt werden. Im Juni 2010 waren die NuWEDA-Mitarbeiterinnen gerade eifrig als Wahlbeobachterinnen tätig. Nebenbei ist die Organisation noch mit der „Civic Education“ vertraut, ein Erziehungsmodell, in dem Demokratie und Zivilgesellschaft praxisnahe gelehrt wird.

 


Emberá-Schneiderinnen nähen für
eine selbstbestimmte Zukunft

Das von der GfbV unterstützte Projekt (Mailing Juni 2009) der Organisation WENARA SO (Frauenherz), zur Förderung der Emberá-Frauen im Stadtviertel Emberá Puru in Ciudad de Panama, der Comunidad Torrijos Carter, nimmt langsam Gestalt an. In den vergangenen Monaten wurden große Fortschritte bei der Ausbildung der Frauen erzielt, berichteten uns Tilcia Mepaquto ( Präsidentin) und Giorgelina Barrigon (Vize-Präsidentin) in einem E-Mail vom 13. Juli 2010. Es wird jeweils für ein Jahr vorgeplant. Bei den Treffen bespricht man alle Punkte, die zum Überleben der alleinstehenden Mütter beitragen und die Handwerkskunst (Artesanía) fördern.

 

Im Rahmen des Projekts wurden Wokshops organisiert, in denen die Frauen die Grundkenntnisse verschiedener Handarbeiten, wie Stickereien oder Nähen erlernen. In den fünf errichteten Werkstätten stehen Nähmaschinen und der nötige Stoff bereit zum Üben. Viele der Frauen können nicht lesen, und daher ist eine praktische Herangehensweise besonders wichtig. Damit sie auch nach den Workshops selbständig weiterarbeiten können, werden sie bei regelmäßiger Teilnahme mit einer Tasche samt Zubehör belohnt.

Im Zuge des Projektes wurde auch eine Bestandsaufnahme gemacht, wobei alle wichtigen Aktionen zur Förderung der Frauen kontrolliert wurden. Die alleinstehenden Mütter sollen in der Handarbeit so weit ausgebildet werden, dass ihr Überleben gesichert ist, und die allgemeine Kunstfertigkeit gefördert wird. Neben dem Erlernen der handwerklichen Fähigkeiten legen die Verantwortlichen besonderen Wert auf die Etablierung eines Kleinhandels, d.h. die Frauen werden mit der Vermarktung und dem Verkauf ihrer fertigen Kleidungsstücke vertraut gemacht.

Zur Realisierung dieses Projekts waren unzählige Treffen notwendig, einerseits um das Projekt gut zu bewerben und andererseits um die Bedürfnisse der Frauen festzustellen. Denn diese befinden sich in einer für sie neuen Umgebung in der Stadt, in der die Arbeit überlebenswichtig ist. Die Mehrheit muss ohne fixe Anstellung auskommen und es fehlt grundsätzlich an guter Bildung. Außerdem soll in diesen Treffen auch der Gemeinschaftssinn, der seit dem Exodus aus dem früheren Lebensraum stark abgenommen hat, wiederbelebt werden.

Weitere Informationen zum Projekt: Dr. Maria-Magdalena Ramnek, Tel. 01/31 77 905

Übersetzung: Stefan Weghuber


Helfen Sie den Frauen in Dafur!

Mit Ihrer Hilfe wurde schon viel erreicht. Das können alle, die unmittelbar vor Ort waren, bestätigen. Herzlichen Dank. Doch es gibt noch und immer wieder viel zu tun. Leider.
Heute wenden wir uns mit einer dringenden Bitte und einem Anliegen an Sie, das uns sehr am Herzen liegt: Setzen wir uns gemeinsam mit Darfur Peace & Development, den sudanesischen
Partnern, für einen besseren Schutz von Flüchtlingsfrauen ein!
Besonders Frauen und Kinder leiden unter dem Völkermord in der westsudanesischen Provinz Darfur. „Systematische Vergewaltigung als Kriegsmittel steht
noch immer auf der Tagesordnung“, berichtet unsere Partnerorganisation aus dem Sudan. Wir müssen sofort handeln! „Ich war mit anderen Frauen unterwegs, um Feuerholz zu sammeln“, berichtet die 16-jährige Aisha. „Plötzlich umringten mich Männer, die mich zu Boden rissen und mir Gewalt antaten. Als ich in das Flüchtlingslager zurückkam und meiner Familie von der Gewalttat erzählte, warfen sie mich aus der Hütte.“ Aishas Schicksal ist kein Einzelfall. Tausende Frauen
wurden seit Beginn des Völkermords in Darfur vergewaltigt und danach oft auch noch von ihren Familien ausgegrenzt. Viele Frauen trauen sich schon nicht mehr, zum Suchen von Feuerholz ihr Flüchtlingslager
zu verlassen. Denn jeden Tag werden Frauen außerhalb der Camps vergewaltigt. Arabische Janjawid-Milizionäre brüsten sich damit. Aber was tun? Die Lösung ist so einfach wie wirkungsvoll: Unsere Partner verteilen
schlichte Solarkocher an die Frauen. Das erspart die gefährliche Suche nach Holz. Auch schützt die Verwendung von Solarkochern wertvolle Bäume in der von der Wüste bedrohten, verarmten und vernachlässigten Region. Der große Bedarf an Feuerholz hatte immer wieder zu Spannungen zwischen den Flüchtlingen und der lokal ansässigen Bevölkerung geführt, die den Verlust ihrer letzten Ressourcen befürchtete.
„Die Frauen sind dankbar und erleichtert. Doch wir brauchen mehr als 5.000 Kocher, um die Frauen eines einzigen Lagers zu schützen“, berichten unsere Partner.

Sehr geehrte Spenderin, sehr geehrter Spender, bitte überlassen Sie die Frauen im Sudan nicht ihrem Schicksal! Helfen Sie uns, den Flüchtlingsfrauen im Sudan wirksam zu helfen. Bitte unterstützen Sie unser Projekt und unsere Menschenrechtsarbeit für Frauen in Darfur mit einer Spende! Mit € 20,- schenken Sie einer Flüchtlingsfrau einen Solarkocher. Wie viel Sie heute auch geben können, Sie spenden Würde und Menschlichkeit! Ich möchte Ihnen für Ihre Unterstützung in der Vergangenheit danken. Erst durch Ihre Spende ist die Menschenrechtsarbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker möglich!

Gerade in dieser schwierigen Zeit setzen wir auf Sie! Jeder Beitrag ist willkommen! Auch für die Zukunft planen wir eine Vielfalt von wichtigen Projekten. Ende Mai wurde ein neuer Vorstand gewählt. Mit ganzer Energie und Zuversicht stecken wir schon mitten in der Arbeit. Wir wissen, wir können viel im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen, Unrecht und Elend erreichen – wenn auch Sie helfen!

Spendenkonto PSK 92.064.449 (BLZ 60.000)

Weitere Informationen unter: http://www.darfurpeace.org/programs/solar-cooker-program


ausschreibung
exil-literaturpreise

„schreiben zwischen den kulturen“ 2010

ein literaturwettbewerb zur förderung der literatur von migrantInnen und von angehörigen ethnischer minderheiten in österreich

1. preis: € 3.000,- (prosa von autorInnen mit migrationshintergrund)
2. preis: € 2.000,- (prosa von autorInnen mit migrationshintergrund)
3. preis: € 1.500,- (prosa von autorInnen mit migrationshintergrund)
lyrikpreis: € 1.500,- (autorInnen mit migrationshintergrund)
preis für autorInnen mit deutsch als erstsprache: € 1.000,-
preis für texte von teams und schulklassen: € 1.000,-
preis für texte jugendlicher autorInnen (bis zum vollendeten 20. lebensjahr) € 1.000,-
preis für theatertexte (drama): € 2.000,- (gefördert von wiener wortstaetten)

teilnahmeberechtigt sind personen, die seit mindestens einem halben jahr in österreich leben. alle arbeiten müssen in vierfacher ausfertigung und in deutscher sprache eingereicht werden, vom autor oder der autorin selbst in deutscher sprache verfasst u nd bis zum zeitpunkt der einreichung unveröffentlicht sein.

alle dichtungsgattungen sind zugelassen.

die texte sollen den umfang von zwanzig maschinschreibseiten nicht überschreiten und sich im weitesten sinne mit den themen integration, identität oder leben zwischen kulturen auseinandersetzen. ein blatt mit kurzbiographie und bibliografie, ein foto der autorin oder des autors sowie adresse, telefonnummer und email-adresse (bei schulklassen auch der lehrkraft) müssen beiliegen. eine rücksendung der eingereichten texte ist nicht möglich.

einsendeschluss
prosa, lyrik, drama: 30. april 2010
schulprojekte, jugendtexte: 30. juni 2010
einsendungen ab 7. nov. 2009 an: exil, kennwort "exil-literaturpreise"
ein projekt von

exil, zentrum für interkulturelle kunst und antirassismusarbeit
stiftgasse 8 - 1070 wien - tel. 0699 123 444 65 - fax 01 89 00 87 215
verein.exil@inode.at details unter: www.zentrumexil.at    

in kooperation mit dem verein kulturzentrum spittelberg,
der grazer autorInnenversammlung und den wiener wortstaetten
gefördert von
bm: ukk wienKultur bezirks7kultur


Bitte helfen Sie, das politische Asyl für Jovan Mirilo durchzusetzen!

Mit Bestürzung hat unsere internationale Menschenrechtsorganisation die Zurückweisung des politischen Asyls von Jovan Mirilo zur Kenntnis genommen, jenes Mannes, der den Mut hatte, einen Film über den Massenmord in Srebrenica
weltöffentlich zu machen. In Deutschland und Österreich ehren wir bis heute alle jene, die Widerstand gegen das nationalsozialistische Schreckensregime geleistet haben und gedenken der Opfer.

Als in Bosnien-Herzegowina, mitten in Europa, wieder Völkermord verübt wurde, von serbischen Truppen, an bosnischen Muslimen, waren große Teile der Bevölkerung - vor allem in Mitteleuropa - betroffen, erregt und entsetzt, dass keine Hilfe kam. Manche mögen schon verdrängt haben, was damals geschah. Deshalb füge ich diesem offenen Brief einige Fakten zum Genozid in Bosnien an.

Für die Gesellschaft für bedrohte Völker International habe ich diese Kriegsverbrechen vom ersten Tage an dokumentiert und den ersten deutschsprachigen Band bereits Ende 1993 veröffentlicht. Der sogenannten Bassiouni-Kommission, der Vorläuferin des Den Haager Tribunals, hatten wir im Frühjahr desselben Jahres in New York bereits die erste Liste von etwa 25.000 Ermordeten und über 1.300 an Kriegsverbrechen Beteiligten übergeben. In den vergangenen Jahren war ich immer wieder bei Exhumierungen von Massengräbern zugegen.

Auch deshalb können wir den Mut und die Bedeutung des Engagements von Jovan Mirilo beurteilen und nicht genug hervorheben. Zehntausende bosnische Muslime sind Erschießungskommandos zum Opfer gefallen oder in den Lagern ermordet worden: Dank Mirilo existiert nun erstmals der internationalen Öffentlichkeit zugängliches Beweismaterial in Videoform.

Es kann auch bei diesen wie bei allen Kriegsverbrechen keine Kollektivschuld geben.

Zahlreiche serbische Persönlichkeiten haben sich den Gräueltaten der Karadzic, Milosevic und Mladic in den Weg gestellt. Unter ihnen waren General Divjak, der Verteidiger Sarajevos, Mirko Pejanovic, der Präsident des serbischen Bürgerrates von Bosnien- Herzegowina, die Belgrader Menschenrechtlerinnen Sonja Biserko und Natasa Kandic, die "Frauen in Schwarz", das Helsinki-Komitee und viele Tausend Bürger Serbiens. Andererseits waren auch Tausende serbische Bosnier Opfer der Beschießung der bosnischen Hauptstadt.

Mit der traurigen und auch verantwortungslosen Zurückweisung des politischen Asyls für Jovan Mirilo nehmen die zuständigen österreichischen Behörden nicht nur dessen Tod in Kauf, sie diskreditieren auch damit das unvergessene und vielfältige Engagement von hunderttausenden Österreichern, unter ihnen auch Politiker und Parlamentarier, für die eingeschlossenen, bedrohten, verfolgten Bosniaken während des Krieges.

Bitte helfen Sie, das politische Asyl für Jovan Mirilo durchzusetzen!

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Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Spenderinnen und Spender!

 

Fidschi, ein Inselstaat im Südpazifik: Geschäftiges Treiben am Markt von Lautoka. Ein ständiges Kommen und Gehen zwischen Obst- und Gemüseständen. In einer Ecke eine Menschenschlange. Unbehagen und gespannte Erwartung in den Gesichtern. An diesem Stand gibt es nichts zu kaufen, hier untersucht ein Ärzteteam die Wartenden. Blutdruckmessung, Blutzuckerbestimmung und ausführliche Beratung der PatientInnen werden angeboten. Nach dem Arztbesuch ist die Angst vor den verborgenen Leiden verschwunden. Eine beruhigende Atmosphäre der Klarheit und Wärme ist zu spüren. Nicht alle gehen gesund nach Hause, aber alle sind über ihre Krankheit informiert. Die Behandlung kann beginnen. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Denn nur mit Ihrer Spende kann diese Vision wahr werden! Diabetes, Bluthochdruck oder Krebs zählen in Fidschi zu den Hauptursachen aller Todesfälle. Krankheiten die behandelbar sind! Doch eine frühe Diagnose ist entscheidend. Über 300 Menschen erleiden jedes Jahr eine Beinamputation wegen Diabetes, weitere Folgen sind Herzinfarkt oder Schlaganfall. Besonders betroffen sind die Menschen in den Armenvierteln rund um die Städte. In Lautoka ist der große Markt das Zentrum. Mit Hilfe unserer Partner vor Ort wird dort an einem Gesundheitsstand ein medizinisches Team für die Ärmsten da sein. Das Ziel: 1.200 Untersuchungen pro Woche. „Wir können es schaffen“, hofft der ärztliche Leiter Dr. Animesh Sinha, „doch dafür brauchen wir Unterstützung.“

Schon 10,- finanzieren einem Menschen Diabetes-Medikamente für einen Monat!

Mit 35,- werden hundert Menschen auf Diabetes getestet. 90,- kostet eine

Maschine zur Blutzucker-Kontrolle.

 Wir danken Ihnen im Voraus von ganzem Herzen. Im Namen aller KollegInnen wünschen wir Ihnen friedliche und erholsame Feiertage.

Ihre Mag. a Regina Modl
Projektleiterin der Gesellschaft für bedrohte Völker

Mag. a Margit Wolfsberger
Projektleiterin der Österr.-Südpazifi schen Gesellschaft

Im Namen der Familien der Fidschi-Inseln danken wir für Ihre Hilfe!

Spendenkonto PSK 7.238.909

Betreff: Fidschi

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Unterschriftenaktion

Liste zum Download als PDF

Die Gesellschaft für bedrohte Völker - Österreich (GfbV-Ö) fordert die Umsetzung des Staatsvertrages, Artikel 7, in dem sich der österreichische Staat für die Einhaltung der Rechte der slowenischen Minderheit in Kärnten und anderer Minderheiten in Österreich verpflichtet hat.

Die Einsetzung der Ortstafeln ist ein unverzichtbares Kriterium für die Rechtsstaatlichkeit, so wie für ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in Österreich.

Mit Ihrer Unterschrift fordern Sie die Bundesregierung auf, die Ortstafelfrage positiv und rasch zu lösen. Bitte senden Sie die ausgefüllte Unterschriftenaktion an die GfbV-Ö zurück. Herzlichen Dank!

Dru štvo za ogrožene narode - Avstrija (GfbV- Ö ) zahteva uresnicitev 7. clena Avstrijske državne pogodbe, v katerem se je avstrijska država obvezala, da bo uresnicila pravice slovenske manjšine na Koroškem in drugih manjšin. Postavitev dvojezicnih krajevnih napisov je kriterij pravne države, prav tako pa tudi mirnega sožitja razlicnih kultur v Avstriji, kateremu se nikakor ni mogoce odpovedati.

S svojim podpisom pozivate avstrijsko zvezno vlado, da pozitivno in hitro reši vprašanje dvojezicnih napisov.


Hilferuf von Jô Pataxó Hãhahãe nach Folterungen von fünf Tupinambá

Am 20. April 2009 veröffentlichte die Nationale Indianerstiftung (FUNAI) im offiziellen Amtsblatt „Diário Oficial da União“ den „Bericht über die Vermessung und Abgrenzung von indigenem Land der Tupinambá der Region Olivença“, das sich über insgesamt 47.376 Hektar innerhalb der Landkreise Buerarema, Una und Ilhéus erstreckt. Seit dieser Veröffentlichung nahmen die Diskrimierungen in der Region Ilhéus im Süden von Bahia zu. Es kam zu einer regelrechten Hetzkampagne der Lokalpresse. Das Volk der Tupinambá erhält sogar offene Drohungen von Stadträten. Der Geschäftsmann und Viehzüchter Marcelo Mendonça, Präsident der „Gemeinschaftlichen Aktion“ kündigte in einer Sondersitzung des Stadtrates von Ilhéus an, dass seine Leute die Demarkation mit Waffengewalt verhindern werden.

Am 25. Mai kehrten die Tupinambá wieder auf einen Teil ihres traditionellen Landes zurück, der vom Eigentümer der Fazenda Santa Rosa in Besitz genommen wurde. Im Zuge dieser Rückkehr fanden die Tupinambá einen bereits in Verwesung befindlichen Leichnam und erstatteten Anzeige bei der Nationalen Indianerstiftung (FUNAI) und der Bundespolizei. Einige Stunden später begaben sich Polizeibeamte an Ort und Stelle und nahmen 15 Indigene in Gewahrsam. Nach deren Einvernahme wurden alle wieder auf freien Fuß gesetzt mit Ausnahme von Jurandir de Jesus, dem Bruder des Häuptlings Rosivaldo, dem Amtsmissbrauch vorgeworfen wurde, weil er im Auto einer für die Gesundheitsbehörde FUNASA tätigen Firma Lebensmittel für die Tupinambá transportiert hatte.

Am 2. Juni wurden vier Männer und eine Frau der Tupinambá von Beamten der Bundespolizei (PF) aus Ilhéus unter Einsatz von Pfefferspray, der in die Augen gesprüht wurde, und mit Elektroschockbehandlungen am Rücken und an den Genitalien gefoltert. Bei den Folteropfern handelt es sich um die 49-jährige Ailza Silva Barbosa, den 46-jährigen Osmário de Oliveira Barbosa, den 23-jährigen Alzenar da Silva, dem 50-jährigen Carmindo Batista sa Silva und dem 30-jährigen José Otávio de Freitas Filho.

Die Bundespolizeibeamten versuchten durch die Folter von den Tupinambá das Mordgeständnis an einem Mann zu erzwingen, dessen Leichnam in einem Staudamm der Fazenda Santa Rosa im Landkreis Buerarema in der Nähe von Ilhéus gefunden wurde. Allerdings ohne Erfolg. So wurden die Folteropfer nach ein paar Stunden wieder auf freien Fuß gesetzt. Daraufhin suchten diese die FUNAI und die Lokalbehörde MPF auf, wo sie Anzeige erstatteten, sich einer Untersuchung unterzogen, bei der die von den Polizeibeamten begangenen Folterungen bestätigt wurden.

Unterstützen sie bitte durch die Unterzeichnung der Unterschriftenaktion die Tupinambá bei ihrem Kampf um ihre gesetzlich verbrieften traditionellen Landrechte: Assine este abaixo-assinado


 

Emberá - Panama

Die Emberá haben auf der Suche nach einem besseren Leben die Hügel des Dariéns verlassen. Gefunden haben sie Not, Angst und Gewalt – und Ausgrenzung.
Doch in Emberá Puru glüht ein Funken Hoffnung. Denn die Frauen haben sich zur Gruppe „Wenara So“ (Frauenherz) zusammengeschlossen: Sie wollen gemeinsam ihre Zukunft gestalten, für sich und für ihre Kinder.
Arbeit soll es in einer Schneiderwerkstatt geben: Arbeit für ein bescheidenes Einkommen, Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein. Unser Projektpartner ACUN unterstützt die Frauen beim Aufbau der Werkstatt, bietet Weiterbildung, rechtliche und soziale Begleitung an.
Doch nur mit Ihrer Hilfe kann die Arbeit beginnen! Ebinia Santos, Leiterin des Projekts, schreibt: „Bitte helft den Frauen in Emberá Puru! Die Hoffnungen sind so groß, aber das Geld ist so wenig... Bitte helft, den Kindern zuliebe!“
Für 30,– kann eine Frau einen Monat lang am Ausbildungsprogramm teilnehmen. Für 20,– können wir einen Nähtisch oder Sessel bezahlen, 10,– helfen, Stoffe, Garne und Scheren zu finanzieren. Eine Nähmaschine kostet 145,–.
Jede Spende, wie viel es auch ist, hilft! Bitte denken Sie daran: Je eher das Projekt startet, desto eher gibt es für die Kinder in Emberá Puru eine kräftige, gesunde Mahlzeit! Bitte lesen Sie im Folder mehr zum schweren Schicksal des Volks der Emberá.

Spendenkonto: PSK 7.238.909
Kennwort: Emberá

Lesen Sie mehr in unserem Folder


 

Peru

The President of Peru’s Amazon Indian organisation AIDESEP has been forced into exile. Alberto Pizango sought refuge in the Nicaraguan embassy in Peru’s capital Lima after a warrant was issued for his arrest. Nicaragua has granted him asylum.
Weiter Informationen zu den Ereignissen finden Sie unter:
http://www.survival-international.org/news/4650 (Inclusive einer Mailpetition an den peruanischen Präsidenten am Ende der Seite.)


 

Chiapas

Bei chiapas98.de gibt es eine wichtige Urgent Action (UA - Eilaktion), mit Online-Apell::
Elf Mexikaner gefoltert; ERICK BAUTISTA GÓMEZ und zehn weitere Männer, die ohne Anklage festgehalten werden.
(amnesty international vom 21.04.2009)

Mehr darüber bei chiapas.de

  • GEGEN den KRIEG IN Chiapas / México !
  • FÜR die ANERKENNUNG & EINHALTUNG der ABKOMMEN von SAN ANDRÉS (1996) lt. UNO-Declaration über Indigene Rechte (2007)
  • FÜR die SOFORTIGE FREILASSUNG der POLITISCHEN GEFANGENEN & VERSCHLEPPTEN von San Salvador ATENCO (3./4. 5.´06), in ganz MÉXICO & der Welt!
  • CONTRA la GUERRA en Chiapas / México !
  • PARA el RECONOCIMIENTO y CUMPLIMIENTO de los ACUERDOS de SAN ANDRÉS (1996) según la ONU-DECLARACIÓN sobre los DERECHOS INDÍGENAS ! (2007)
  • LIBERTAD INMEDIATE a L@S Pres@S POLITIC@S y DESAPARECID@S de San Salvador ATENCO (3./4. de mayo 2006), todo de México y del mundo !

 

DOMINIKANISCHE REPUBLIK: Der Diskriminierung entgegen treten

In der Dominikanischen Republik werden die Menschenrechte der haitianischen ZuwandererInnen mit Füßen getreten. Aktivistinnen wie Sonia Pierre, die sich für sie einsetzen, werden bedroht und eingeschüchtert.
Diskriminierung aus rassistischen Gründen, wegen der Sprache, der Hautfarbe oder der Nationalität ist für viele HaitianerInnen oder DominikanerInnen haitianischer Herkunft alltägliche Lebensrealität.
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BURMAHILFE: Mobile Kliniken in den Kriegsgebieten

Gesellschaft für bedrohte Völker-Spendenaktion für „Rucksacksanitäter“ erfolgreich .Bisher wurden in zwei mobilen Kliniken etwa 3000 Patienten versorgt. Weitere Teams werden zusammengestellt, und in den nächsten Monaten werden wieder ca. 8000 Menschen Hilfe durch die Kliniken erhalten.
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Tibet: Jenseits des Himalaja lebt meine Mutter

Jeden Winter versuchen über tausen tibetische Kinder über das zugeschneite Himalaja-Massiv in die Freiheit zu fliehen. Von Ihren Eltern nach Dharamsala/Indien geschickt, um ihnen dort ein würdiges Leben zu ermöglichen, müssen sie über den 5.800 Meter hohen Nanga-La Pass. In Turnschuhen. Inmitten tobender Schneestürme.

Seit der chinesischen Invasion im Jahre 1950 leidet Tibet: Noch unter Mao sind 1,2 Millionen Tibeter ermordert worden. 6.000 Klöster wurden komplett zerstört. Da die Kinder in diesem Tibet keine Zukunft haben, sehen sich viele Eltern genötigt, sie nach Indien zu schicken.

Unser Projektpartner, das Tibetan Children Village (TCV), versorgt in einem speziellen Programm tibetische Flüchtlingskinder mit Hilfe westlicher Medizin und tibetischer Heilkunde. Und es kümmert sich um die wundenn Seelen der Kinder.

Mit 38 Euro kann ein Kind einen Monat lang versorgt werden.
Mit 456 Euro ist das Leben eines Flüchtlingskindes ein ganzes Jahr in der Obhut ausgebildeter und engagierter Ärzte und Betreuer

Bitte helfen Sie den tibetische Kindern!
Spendenkonto: PSK 92.049.449
Kennwort: tibetische Kinder
Herzlichen Dank!

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Tschetschenien: Dem Krieg entkommen, nicht dem Hunger

In Baku/Aserbaidschan leben derzeit etwa 3.000 tschetschenische Flüchtlinge unter schwierigsten Bedingungen, viele davon sind Waisenkinder. Sie leben mit erschöpften Großmüttern, Schwestern, Tanten oder Nachbarinnen auf engstem Raum. Es gibt nicht genug zu essen, Mangelerscheinungen und Unterernährung sind alltäglich. Das Überleben ist äußerst schwierig, Aserbaidschan ist ein armes Land und es gibt keine staatliche Flüchtlingshilfe.

Die Europäische Tschetschenische Gesellschaft (ETG) unterstützt seit einem Jahr Frauen, die sich um Waisenkinder in Baku/Aserbaidschan kümmern. Das Geld für die Waisen entlastet die Pflegefamilien enorm. Die GfbV unterstützt sie bei der Versorgung der Waisenkinder.

Mit jeweils 240 Euro sichern derzeit 40 großzügige SpenderInnen ein Jahr lang das Essen eines Kinde. Doch dies ist noch zuwenig: Es gibt derzeit 207 Waisenkinder.
Für 167 Kinder benötigen wir noch dringend weitere Spenden.

Mit 240 Euro können Sie ein Kind ein Jahr lang absichern,
mit 20 Euro einen Monat lang.

Unterstützen auch Sie die tapferen Frauen, die sich um Waisenkinder kümmern!
Spendenkonto: PSK 92.049.449
Kennwort: tschetschenische Waisenkinder
Herzlichen Dank!

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Kamtschatka: Wann wird es wieder warmes Essen geben?

Die sibirische Halbinsel Kamtschatka ist größer als Österreich und Deutschland zusammen, wird aber nur von 435.000 Menschen bewohnt. Ursprünglich lebten auf der Halbinsel die Völker der Itenmen, Aleuten, Tschuktschen, Korjaken und Ewenen. Sie waren Fischer, Jäger und Besitzer großer Rentierherden und lebten unabhängig und autark. Zu Sowjetzeiten wurden die nomadisierenden Gruppen unter ihnen zur Sesshaftigkeit gezwungen und zu staatlichen Rentierarbeitern. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden viele staatliche Betriebe aufgelöst und die meisten Männer waren plötzlich arbeitslos, ohne Chance auf neue Arbeit. Große Armut, besonders unter den Indigenen ist die Folge.

Die Armut ist so groß, das oft das Geld für Lebensmittel für die Kinder fehlt. Den Sommer können viele indigene Kinder bei den meist noch am Land lebenden Großeltern verbringen, wo sie genug zu essen bekommen. Doch jetzt im Winter können sehr viele Familien ihre Kinder nicht ausreichend ernähren. Und der sibirische Winter ist extrem kalt und extrem lang.

Der Verein "pro Sibiria" hat die Gesellschaft für bedrohte Völker um Hilfe gebeten. Der Verein organsiert in der vorallem von Ewenen und Korjaken bewohnten Kleinstadt Esso auf der Halbinsel Kamtschatka eine Schulspeisung, damit die ärmsten und schwächsten Kinder täglich eine warme Mahlzeit bekommen.

Bitte helfen auch Sie mit, möglichst viele Kinder täglich mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen.

Eine warme Mahlzeit für ein Kind kostet nur 1 Euro.
Mit 181 Euro bringen Sie ein Kind durch den sibirischen Winter.

Der sibirische Winter hat bereits begonnen!
Spendenkonto: PSK 92.049.449
Kennwort: Sibirien
Herzlichen Dank!

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Niger: Tuareg - Eine neue Zukunft schneidern

In den Weiten der Sahara im Norden von Niger überleben die Tuareg-Nomaden seit jeher nur unter extrem schwierigen Bedingungen. In den lezten Jahrzehnten haben aber Bürgerkrieg, Klimawandel und Dürrekatastrophen dem legendären Wüstenvolk besonders arg zugesetzt. Vielen Gemeinschaften sind fast alle Tiere verhungert! Ein ausschließlich traditionelles Wirtschaften ist vielen Tuaregs nicht mehr möglich, aber die Frauen entwickeln mit bewundernswerter Erfindergabe neue Strategien. Zum Beispiel in einer Nähwerkstatt in Agadez. wo sie selbstorganisiert nähen und schneidern lernen, um durch die Produktion gefragter traditioneller Gewänder eine neue Einkommensquelle zu haben.

Unterstützen wir den Mut und die Kraft der Tuareg-Frauen! Mit Ihrer Spende helfen Sie den Frauen beim Start in eine lebenswerte Zukunft.

Je mehr Spenden wir erhalten, umso mehr Frauen können wir helfen.

Eine Singer-Nähmaschine mit Tretpedal und Nähtisch kostet 115 Euro.

Die Tuareg brauchen Ihre Hilfe.
Jede Spende hilft!
Spendenkonto: PSK 92.049.449
Kennwort: Tuareg
Herzlichen Dank!

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Panama: Emberá - Schulpaten dringend gesucht

Das traditionelle Wissen der Emberá-Indianer hat in der Stadt wenig Wert. Die Hälfte aller Familien im Emberá-Viertel ist ohne regelmäßiges Einkommen. Alle sind bitterarm und können ihre Kinder oft nicht einmal in die Volksschule schicken. Aber nur wenn die jungen Emberá eine elementare Ausbildung erhalten, wird sich auch das Leben der Gemeinschaft verbessern.

Wir benötigen rund 150 Stipendien, damit alle Kinder die Schule besuchen können. Auch möglichst viele Erwachsene brauchen dringend einen Alphabetisierungskurs. Nur so kann das Leben der Emberá auch in der Stadt weitergehen.

Für 220 Euro kann ein Erwachsener lesen und schreiben lernen.

Mit 270 Euro kann ein Kind ein ganzes Jahr zur Schule gehen.

Die Emberá brauchen Ihre Hilfe.
Jede Spende hilft!
Spendenkonto: PSK 92.049.449
Kennwort: Emberá
Herzlichen Dank!

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Panama: Emberá - Vom Regenwald in den Großstadt-Dschungel

Das ca. 20.000 Personen umfassende Indianervolk der Emberá/Wounan lebte ursprünglich im Regenwald des Darién, im Süden Panamas an der Grenze zu Kolumbien.

Immer mehr Emberá wanderten in den letzten Jahren ab, vornehmlich nach Panama-City, da das Regenwaldgebiet zunehmend zum Aufmarschgebiet von Parammilitärs, Guerillas und Drogenmafia wurde. Lesen Sie mehr.


Mexiko: Menschenrechtsverletzungen in Oaxaca

Urgent Action

Die Achtung von Menschenrechten im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca ist nicht gewährleistet. Wie die neuesten Entwicklungen zeigen, haben willkürliche Festnahmen, unfaire Gerichtsverfahren und die Unterdrückung von sozialen und indigenen Organisationen und Gemeinden unter der Regierung des Gouverneurs Ulíses Ruíz Ortíz stark zugenommen.

Aufgrund der aktuellen Bedrohung mehrerer Personen, der Gefangennahme von Mitgliedern sozialer Organisationen und der Gewaltanwendung gegen friedliche DemonstrantInnen haben die Indianischen Organisationen für die Menschenrechte in Oaxaca (OIDHO) internationale Unterstützung angefordert.

Das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. (München) sowie der Verein zur Förderung der indianischen Menschenrechtsbewegung in Oaxaca - promovio e.V. (Dresden/ Tübingen) rufen daher zu einer Urgent action auf.

Schreiben Sie an den Gouverneur von Oaxaca und machen Sie ihn darauf aufmerksam, dass die Verletzung von Abkommen zum Schutz der Menschenrechte, die Missachtung nationalen und bundesstaatlich geltenden Rechts in Oaxaca auch auf internationaler Ebene nicht unbemerkt bleibt! Fordern Sie den Gouverneur dazu auf, die individuellen und kollektiven Rechte der Menschen in Oaxaca zu garantieren!

Hintergrundinformationen
Brief deutsch
Brief spanisch ein/e UnterzeichnerIn
Brief spanisch mehrere UnterzeichnerInnen
Adressen


Guatemala: Fünf Maya-Dörfer brauchen unsere Hilfe

Überschwemmungen und Erdrutsche zerstörten in Guatemala tausende Häuser, weit über 2.000 Menschen verloren ihr Leben. In der Provinz Sololá werden bis heute 691 Menschen vermisst. In den fünf Dörfern Tablon, Chaquixya, Xajaxac, Pixabaj und Chiqul hat der Hurrikan Stan nicht nur die Ernte vernichtet und die Häuser zerstört, sondern auch die gesamte Wasserversorgung einschließlich der Bewässerungsanlagen für die Felder. Die Menschen haben alles verloren und sind vom Hunger bedroht. Ohne Bewässerung könne sie jetzt zu Beginn der Trockenzeit nichts anbauen. Vom Staat haben die Maya keine Hilfe zu erwarten, sie bleiben sich selbst überlassen.

Die komplette Instandsetzung der Wasserversorgung eines Dorfes mit Wasserleitungen für die Häuser, landwirtschaftlicher Bewässerungsanlage und Wasserspeicher kostet 1.750 Euro. Wir wollen allen fünf Dörfern helfen. Den Bau übernehmen die Dorfbewohner selbst, aber für das Material brauchen wir dringend Spenden.

Bitte spenden Sie so rasch und so großzügig wie möglich
Spendenkonto: PSK 92.049.449
Kennwort: Guatemala
Herzlichen Dank!

Lesen Sie mehr in unserem Folder.


Petition zur Beendigung der Gewaltaten gegen Kurden im Iran

Während Europa noch überlegt, wie mit dem islamistischen Regime bezüglich der Atomfrage zu verfahren sei, befinden sich derzeit ganze kurdische Städte im Iran im Streik, und ihre Bevölkerung leistet zivilen Widerstand gegen tägliche brutale Attacken der Geheimdienste und des Militärs. Das erklärte Ziel der Streikenden ist die Erkämpfung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten.

Unterschriftenliste


Nepal befiehlt die Schließung des Büros des Dalai Lama und des Tibetischen Flüchtlingszentrums

Urgent Action

Am 21. Januar 2005 wurde die Schließung der Repräsentanz des Dalai Lama und des Tibetischen Wohlfahrtsbüros (Tibetan Refugees Welfare Office = TRWO) in Kathmandu angeordnet. Beide Büros mussten ihre Arbeit vollständig einstellen. Die Tibeter in Nepal befürchten nun, die ohnehin schon angespannte Lage in Nepal könnte sich weiter verschlechtern und bitten deshalb darum, höfliche Briefe an die nepalesische Regierung zu senden und dem UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge Kopien davon zukommen zu lassen. ...mehr


Gibt es ein Leben nach der Flucht?

Etwa 1000 Kinder fliehen pro Jahr aus Tibet, die jüngsten sind fünf Jahre alt. Das Verlassen von Vater und Mutter ist für sie oft die einzige Möglichkeit, täglichen Qualen und Schikanen zu entkommen. Denn die chinesischen Besatzer Tibets schrecken nicht einmal mehr davor zurück, Kinder zu foltern. So entschließen sich viele Eltern schweren Herzens, ihre Kinder wegzuschicken.

Ohne Ausrüstung überqueren Mädchen und Buben das Himalaya-Gebirge, eine Landschaft, die sogar Extrembergsteiger vor schwere Proben stellt. Viele Kinder sterben unterwegs und fast alle, die mit letzter Kraft in Kathmandu ankommen, sind schwer traumatisiert.

Diese Kinder brauchen unsere Hilfe, damit sie neuen Lebensmut fassen können.

Lesen Sie mehr in unserem Folder. [PDF-File]

Als ich meinen Eltern auf
Wiedersehen sagte, dachte ich, ich würde sie nie mehr wiedersehen. Sie weinten, und das machte mich so
traurig. Sie sagten, ich soll ein fleißiger Schüler sein. Sie sagten, sie würden mich besuchen. Ich sagte immer nur ja ... ja.
Tibetisches Flüchtlingskind

 


Frieden für die Kinder in Tschetschenien
Helfen Sie mit!

Brechen Sie das Schweigen! Machen Sie mit bei unserer Weihnachtsaktion. ...mehr


Wie lebt es sich heute in Srebrenica?

Von ca. 5.000 zerst&iouml;rten Häusern wurden nur 200 wiederaufgebaut. Die Straßen sind so gut wie unpassierbar, es gibt keinen Strom, kein Telefon, die Wasserleitungen sind immer noch zerstört. In der vorwiegend agrarischen Region gibt es keine Tiere und kein Saatgut, aber auch keine Arbeitsplätze. Eine ärztliche Versorgung existiert nicht, ebenso wenig Schulen – es gibt nichts, was Menschen zum Leben brauchen.
Weitere Informationen können Sie in den PDF-Files nachlesen.


Theatre of Relevance
Theaterpädagik als Mittel zur sozialen Veränderung

Workshop mit Manjul Bhardwaj
(Theaterpädagoge, Mumbai/Indien)

in Velm/Himberg (Nähe Wien), 11., 12. und 13. März 2004

Manjul Bhardwaj, Begründer der Experimental Theatre Foundation (ETF), Mumbai/India, wird einen drei-tägigen Workshop abhalten, für alle, die an innovativen Methoden zur sozialen Veränderung interessiert sind. ...mehr


Gerechtigkeit für die Urbevölkerung Indiens

Am 19. Februar 2003 wurde im Waynad Wild Life Sanctuary in Muthanga, im Bundesstaat Kerala ein schreckliches Massaker an friedlich demonstrierenden Adivasi-Ureinwohnern verübt. Rund 1100 landlose Familien hatten das Naturschutzgebiet besetzt und äußerten so ihren Protest gegen das Versagen der Regierung, eine Vereinbarung aus dem Jahr 2001 umzusetzen, der zufolge jedem landlosen Adivasi fünf Morgen Land zugesprochen werden sollen. ...mehr


Landrechte für Batwa-Pygmäen in Ruanda

Die Batwa gelten als die ersten Bewohner Ruandas. Traditionell lebten sie als Jäger und Sammler in den Wäldern des Landes. Sie wurden über die Jahrhunderte hinweg enteignet und immer weiter zurückgedrängt, ihre Wälder wurden zerstört.

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PROTESTAKTION: Zwei Tibeter zum Tode verurteilt

Zwei Tibeter wurden von dem Mittleren Volksgericht von Kardze in der TAP Kardze, Provinz Sichuan, zum Tode verurteilt. Tenzin Deleg Rinpoche (Laienname Ngawang Tashi) und Lobsang Dhondup wurden der Beteiligung an einem Bombenattentat am 3. April 2002 auf dem Hauptplatz von Chengdu, der Provinzhauptstadt von Sichuan, bezichtigt. Am 2. Dezember verhängte das Gericht die sofortige Todesstrafe über Lobsang Dhondup und die Todesstrafe mit zwei Jahren Aufschub über Tenzin Deleg Rinpoche. Ein Bericht in Sichuan People's Daily vom 3. Dezember bestätigt die Mitteilung des TCHRD.

Protestaktion


Existenz der "UN-Working Group on Indigenous Populations" in ihrer Existenz gefährdet

Nachdem die Existenz der "UN-Working Group on Indigenous Populations" in Genf in ihrer Existenz gefährdet ist, hat die GfbV sowohl unsere Außenministerin als auch UNO Generalsekretär Kofi Annan mit diesem Problem konfrontiert.
Lesen Sie die beiden Briefe als PDF-Files

Brief an Ferrero-Waldner
Brief an Kofi Annan


Warum die Tuwa unsere Hilfe brauchen

Im letzten Winter haben zahlreiche Tuwa-Familien ihre Viehherden und Zelte,die so genannten Jurten,verloren. Schuld ist der globale Klimawandel,der auch das einst gemäßigte Klima in der Mongolei völlig verändert hat.Auf einmal fielen Unmengen Schnee und eisige Stürme peitschten über die Steppe.Das durchnässte Vieh fror in Eispanzern im mannshohen Schnee fest oder verhungerte,weil es kein Futter mehr finden konnte. Jetzt droht wieder so ein harter Winter. Die Tuwa brauchen unsere Hilfe dringend!
Mehr Informationen über die Tuwa und wie Sie ihnen helfen können lesen Sie bitte in den beiden PDF-Files nach.


Helfen Sie den Tuareg ihre traditionelle Lebensweise fortzuführen!

In ihrem ohnehin schon schwierigen Lebensraum, der nordafrikanischen Wüste, ist das Nomadenvolk in den letzten Jahrzehnten immer mehr unter Druck geraten. Extreme Dürre durch den Klimawandel und jahrelanger Bürgerkrieg haben die Nomaden buchstäblich arm gemacht und in die Stadt getrieben. Viele Tuareg möchten ihr traditionelles Wüstenleben fortführen, aber im Moment fehlt es ihnen an den bescheidensten Mitteln. So etwa ist schon das Holz für neue Zeltstangen für viele einfach unerschwinglich. Aber mit morschen Zeltstangen können selbst Tuareg in der Wüste nicht leben. Mit einem neuen Projekt wollen wir jetzt den Tuareg helfen, die ihre traditionelle Lebensweise fortführen möchten.
Weitere Informationen können Sie im PDF-File nachlesen.


Seenomaden kämpfen um ihre Identität

Sie nennen sich Chao Lay oder Orang Laut, Menschen des Meeres. Sie sind Seenomaden, vor den Küsten Südostasiens zu Hause und kämpfen von der Weltöffentlichkeit kaum beachtet um ihre Identität. ...mehr