ROHINGYA in Bangladesch

Myanmar/Bangladesh: „Sie haben richtig Jagd auf uns gemacht“

Die Welt verschließt die Augen vor dem  Drama des Volkes der Rohingya, die zu hunderttausenden aus Myanmar nach Bangladesh geflüchtet
sind. Als Angehörige dieser ethnischen und religiösen Minderheit sind sie der Willkür von Behörden ausgeliefert. Sie wurden gejagt, gefoltert, vergewaltigt und ermordet.

Brutale sexuelle Gewalt gegen Rohingya-Frauen
Die Vereinten Nationen (UN) werfen der Armee Myanmars sexuelle Versklavung von Rohingya vor. Frauen und Mädchen würden buchstäblich zu Tode vergewaltigt. In Myanmar sind Frauen und Mädchen der muslimischen Rohingya- Volksgruppe nach UN-Angaben gezielter sexueller Gewalt  durch die Armee ausgesetzt. Die Flüchtlingsfrauen sind traumatisiert und erzählen Horrorgeschichten von Vergewaltigungen und Massenvergewaltigungen.

Verzweiflung, Elend und Hunger in den Camps
Rund 240.000 der Flüchtlinge sind Kinder und ca. 56.000 sind Schwangere oder ihre Kleinkinder stillende Frauen, die eine besondere gesundheitliche Betreuung benötigen. Besonders problematisch ist das Schicksal von Kindern, die durch Menschenrechtsverletzungen oder auf der Flucht ihre Eltern verloren haben und nun als Minderjährige in Flüchtlingscamps leben. Frauen und Mädchen müssen besonders sorgfältig betreut und geschützt werden, um zu verhindern, dass sie von Menschenhändlern verschleppt und missbraucht werden.

NOTFALL-KITS

Wir unterstützen die Flüchtlinge mit dem Nötigsten:  mit Material für den Bau von Notunterkünften sowie Basisgütern wie Hygiene-Sets und Küchenutensilien

GEMEINSCHAFTSTOILETTEN UND SOLARLAMPEN

Viele Frauen wagen sich in den überfüllten Camps in der Nacht nicht auf die Toilette, weil sie sexuelle Übergriffe in der Dunkelheit befürchten. Im Rahmen des Projektes werden Gemeinschaftstoiletten und Brunnen gebaut, welche zentral gelegen sind. Zugangswege werden mittels Solarlampen beleuchtet.

BRUNNEN FÜR SICHEREN ZUGANG ZU WASSER

Durch das Bohren von Brunnen und mit dem Bau von Toiletten, welche zentral gelegen sind, wird der Zugang zu Trinkwasser und die Sanitärversorgung sichergestellt.

SAFE SPACES

Hier werden Kinder und junge Frauen auf Risiken des Menschenhandels, Vorbeugung von Krankheiten und anderen wichtigen Themen sensibilisiert. Kulturelle Anlässe und Spiele bieten den Kindern die Möglichkeit, einen Moment dem tristen Alltag zu entkommen.