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Pressemitteilung

Afrikanische Union feiert 50-jähriges Bestehen (25.-26.5.): Mehr Engagement der AU für Menschenrechte und für den Schutz von Zivilisten im Krieg notwendig

22.05.2013


Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Afrikanischen Union (AU) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement der afrikanischen Staatengemeinschaft für Menschenrechte und für einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen gefordert. „Die AU ist noch weit davon entfernt, Konflikte erfolgreich schlichten und die Zivilbevölkerung schützen zu können“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. „Dies vereitelten bisher Sonderinteressen einzelner Staaten, Rücksichtnahmen auf Partner, mangelnde Professionalität, fehlende Ausstattung und Desinteresse an Menschenrechtsfragen.“ So haben es die AU und die Organisation für Afrikanische Einheit nicht verhindern können, dass seit dem Ende der Kolonialzeit mehr als zehn Millionen Menschen bei bewaffneten Konflikten in Afrika getötet wurden.

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Nigeria erklärt Ausnahmezustand im Nordosten des Landes: Straflosigkeit stoppen – Mehr als 14.000 Tote seit 1999 - Gewalt geht nicht nur von Boko Haram aus

15.05.2013


Nach Verhängung des Ausnahmezustandes im Nordosten von Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch dort mehr Initiativen zur Beendigung der Straflosigkeit gefordert. „Mehr als 14.000 Menschen starben seit 1999 im Zentrum und Norden Nigerias durch religiös, ethnisch und politisch motivierte Gewalt. Doch kaum 200 Verantwortliche wurden bislang vor Gericht zur Rechenschaft gezogen“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. „Die Verhängung des Ausnahmezustands wird allein nicht ausreichen, die Gewalt zu stoppen. Dringend muss dafür gesorgt werden, dass Nigerias Justiz die Täter auch verurteilt. Die katastrophalen Zustände in den Gefängnissen müssen enden, so dass Verbrecher auch ordnungsgemäß inhaftiert werden können.“ Schon im Dezember 2011 war in Teilen von vier Bundesstaaten in Nordnigeria der Ausnahmezustand verhängt worden. Doch die Gewalt hatte daraufhin nicht abgenommen.

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Europäische Union berät über Hilfe für Mali (15.5.)

13.05.2013


Keine Aufbau-Hilfe ohne Menschenrechte und eine politische Lösung der Tuareg-Frage

 
Europa soll den Wiederaufbau in Mali nach dem Krieg gegen radikale Islamisten nur finanziell fördern, wenn das Land die Menschenrechte beachtet und sich glaubwürdig um eine politische Lösung der Tuareg-Frage bemüht. Dies forderte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor Beginn einer Geberländerkonferenz der Europäischen Union und Frankreichs, die am Mittwoch in Paris stattfindet. „Noch zeigt Malis Regierung wenig Bereitschaft zu einem zielführenden Dialog mit den Tuareg“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen. „Doch wenn es keine politische Lösung des Tuareg-Konflikts gibt, wird auch Nord-Mali nicht sicher werden.“ So wären auch europäische Entwicklungsprojekte gefährdet. Malis Regierung erhofft sich von der Pariser Konferenz Hilfen in Höhe von bis zu zwei Milliarden Euro.

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Neue Gewalt in Darfur: Mehr als 331.000 neue Flüchtlinge seit Januar 2013 - „Frieden im West-Sudan ist Fiktion!“

10.05.2013


Mehr als 331.000 Menschen sind seit Januar 2013 vor neuer Gewalt im Westen des Sudan geflohen. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen. „Während die internationale Gemeinschaft noch an der Fiktion eines Friedens im West-Sudan festhält, spitzt sich die Lage der Zivilbevölkerung in vielen Regionen im Osten und Süden von Darfur dramatisch zu“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. Die Menschen fliehen vor neuen Kämpfen zwischen der sudanesischen Armee und Freiheitsbewegungen, aber auch vor inter-ethnischen Auseinandersetzungen. In manchen Camps treffen täglich mehr als 1.200 Flüchtlinge ein.

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Bangladesch: Massenproteste von Islamisten

06.05.2013


Glaubensfreiheit religiöser Minderheiten in Gefahr

 
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Einschränkung der Glaubensfreiheit in Bangladesch und fordert besseren Schutz für bedrängte Hindu, Christen und Buddhisten. „Bangladesch droht ein Exodus der religiösen Minderheiten, wenn dort die Religionsfreiheit nicht wirksamer gesichert und die Menschen vor Übergriffen radikaler Islamisten nicht besser geschützt werden“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen. „Brennende Tempel, Geschäfte und Wohnhäuser von Hindu und Buddhisten sowie Rufe nach Einführung des islamischen Scharia-Rechts schüren ein Klima der Angst unter Hindu, Christen und Buddhisten.“ Mehrere hunderttausend islamistische Demonstranten hatten am Sonntag bei Massenprotesten in der Hauptstadt Dhaka die Umsetzung eines 13-Punkte-Planes zur Islamisierung des Landes gefordert.

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Sklavereigegner aus Mauretanien ausgezeichnet

03.05.2013


Träger des Weimarer Menschenrechtspreises erhält Menschenrechtspreis in Irland 

 
Der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011, der mauretanische Menschenrechtler Biram Dah Abeid, wird heute in Dublin mit dem bedeutendsten Menschenrechtspreis Irlands ausgezeichnet. Die weltweit angesehene irische Menschenrechtsorganisation „Frontline“ würdigt damit sein Engagement für ein Ende der Sklaverei in dem nordwestafrikanischen Land. „Ein Jahr nach seiner Verhaftung nach einem spektakulären Protest gegen die anhaltende Sklaverei ist diese Auszeichnung eine großartige Würdigung der Entschlossenheit, mit der Biram Dah Abeid kompromisslos für Menschenrechte in seinem Land kämpft“, erklärte der Afrikareferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Ulrich Delius, am Freitag in Göttingen.
 


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50. Jahrestag der Aneignung von Westpapua durch Indonesien (1.5.)

02.05.2013


50. Jahrestag der Aneignung von Westpapua durch Indonesien (1.5.)
Proteste und Festnahmen von Papua-Aktivisten

 
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Freilassung von sechs Papua-Ureinwohnern gefordert, die am Mittwoch bei Protesten gegen Feiern zum 50. Jahrestag der Aneignung Westpapuas durch Indonesien verhaftet wurden. „Die Proteste der indigenen Völker Papuas machen deutlich, dass die Papua-Frage noch immer ungelöst ist“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. Papua werfen Indonesien seit Jahrzehnten vor, die Inselhälfte völkerrechtswidrig annektiert zu haben und fordern die Schaffung eines unabhängigen Papua-Staates oder einer glaubwürdigen Autonomie.


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Zehn Jahre nach Beginn des Völkermords in Darfur

18.04.2013


56.000 Menschen fliehen vor Gewalt im Westen des Sudan

 
Rund 56.000 Menschen sind in den vergangenen zehn Tagen vor Kämpfen in Darfur im Westen des Sudan geflohen. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen. Im Nachbarland Tschad suchten 20.000 Flüchtlinge Schutz, nachdem Milizen ihre in der Nähe der Grenze gelegenen Dörfer zerstört hatten. Mehr als 500 Kilometer weiter östlich sind weitere 36.000 Menschen auf der Flucht vor Kämpfen zwischen der sudanesischen Armee und einer Freiheitsbewegung.

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Engagement für verfolgte Muslime: Islamische Staaten verstärken Druck auf Burmas Regierung – Europa soll Sanktionen nicht aufheben

15.04.2013


Außenminister aus elf islamischen Staaten fordern einen wirksameren Schutz der muslimischen Rohingya-Minderheit in Burma. Bei einer Eilsitzung der Kontaktgruppe der „Organisation für Islamische Kooperation (OIC)“ in Jeddah (Saudi-Arabien) drängten die Politiker am Sonntag die Regierung Burmas, dem Besuch einer Außenminister-Delegation der OIC zuzustimmen, um sich vor Ort über die Lage der Rohingya zu informieren. „Während die islamischen Staaten ihren Druck auf Burma erhöhen, endlich Menschenrechte zu beachten, erwägt die EU-Staaten eine endgültige Aufhebung aller Sanktionen“, kritisierte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen. „Doch eine endgültige Aufhebung der zurzeit ausgesetzten EU-Sanktionen wäre angesichts der anhaltenden Diskriminierung und Verfolgung der Rohingya das falsche Signal.“

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Hilferuf aus Qamishli/Syrien

12.04.2013


Medizinischer Versorgungsengpass in Syrien - Dialyse-Patienten droht langsames Sterben

 
Ein dringender Hilferuf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aus dem multiethnischen und multireligiösen Distrikt Qamishli im äußersten Nordosten von Syrien erreicht. Dort droht bis zu 5.000 Dialyse-Patienten ein langsames Sterben, weil die für sie lebenswichtige Blutwäsche in den wenigen noch intakten Krankenhäusern nicht mehr durchgeführt werden kann. Die für diese kranken Menschen benötigten Heilmittel und Medikamente sind vollständig ausgegangen.


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Ägypten: Auseinandersetzungen zwischen Kopten und Muslimen fordern neuntes Todesopfer - Ägyptische Menschenrechtler kritisieren Untätigkeit der Behörden

12.04.2013

Der „Nationale Rat für Menschenrechte“ in Ägypten hat dem Innenministerium in Kairo vorgeworfen, zu der jüngsten Gewalt zwischen Muslimen und Kopten Anfang April beigetragen zu haben, weil Sicherheitskräfte untätig blieben. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen. Nach dem Tod eines Passanten hat sich die Zahl der Toten bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen dem 5. und 7. April 2013 auf neun Menschen erhöht. Sieben Personen, unter ihnen vier Kopten, starben bei Kämpfen in dem Dorf Khosous am 5. April. Zwei Kopten fielen später Angriffen auf einen Trauerzug in Kairo zum Opfer.

Pressemitteilungen

Süd-Thailand von 32 Terroranschlägen erschüttert

11.04.2013


Thailands Regierung hat keine klare Strategie für den Frieden

 
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die jüngste Welle von Terroranschlägen in Süd-Thailand. „Offensichtlich sollen die im März begonnenen Friedensgespräche durch diese Gewaltakte gestört werden“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. Am Mittwochabend wurden 32 Bombenattentate, Brandanschläge und Überfälle auf offizielle Einrichtung im Süden Thailands verübt.

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Christen, Schiiten und Ahmadiyyah demonstrieren gemeinsam für mehr Religionsfreiheit

10.04.2013


Indonesien diskriminiert Christen beim Bau von Gotteshäusern

 
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den Behörden Indonesiens vor, Christen beim Bau von Gotteshäusern gezielt zu benachteiligen. Denn obwohl die meisten Moscheen und Kirchen in dem mehrheitlich von Muslimen besiedelten Inselstaat ohne Baugenehmigung betrieben werden, werden nur christliche Kirchen und Moscheen der Ahmadiyyah deshalb niedergerissen, nicht jedoch sunnitische Moscheen. „Diese Ungleichbehandlung durch die Behörden zeigt, dass es in Indonesien schlecht um die religiöse Toleranz gegenüber Minderheiten und um die Religionsfreiheit steht“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. „Indonesien sollte angesichts dieser erschreckenden Zahlen zum Schutz der Gläubigen endlich das Genehmigungsverfahren für den Bau von Gotteshäusern vereinfachen.“

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Neues Guantanamo-Desaster in der Sahara verhindern!

09.04.2013


Malis Justiz braucht mehr internationale Unterstützung 
 
Um ein neues Guantanamo-Desaster in der Sahara zu verhindern, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr internationale Hilfe für Malis Richter und Gerichte. Nur so könnten faire Gerichtsverfahren für inhaftierte Terror-Verdächtige und für Soldaten, die Menschenrechte verletzten, garantiert werden. „Malis korrupte und schlecht organisierte Justiz ist vollkommen überfordert mit der Aufgabe, Verantwortliche für Menschenrechtsverletzungen im Norden des Landes angemessen zur Rechenschaft zu ziehen“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. „Doch wenn diese Vergehen nicht wirksam geahndet werden, wird das Ziel der Militärintervention gefährdet und kein dauerhafter Frieden erreicht.“

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Internationaler Tag der Roma und Sinti

08.04.2013


Heute, am 8. April, wird weltweit der internationale Tag der Roma gefeiert. Dieser wurde in London 1971 anlässlich des ersten Roma-Weltkongresses ins Leben gerufen. Bei dieser Konferenz wurde ebenso die Flagge der Roma-Gemeinschaft und die Nationalhymne („Gelem, Gelem“) eingeführt und die Eigenbezeichnung „Roma“ als politisch korrekt definiert.

Bis heute gelten Roma in Europa als Menschen zweiter Klasse. In allen wichtigen Lebensbereichen sind sie die am meisten diskriminierte europäische Gruppe - besonders die Segregation am Arbeitsmarkt hat verheerende Folgen und verhindert, Barrieren und Beschränkungen aus eigener Kraft zu überwinden. Auf der ganzen Welt finden heute Veranstaltungen statt, bei denen Organisationen weltweit zeigen, dass sie nicht müde werden, die bestehende Diskriminierung zu thematisieren.

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Neue Schikanewelle in Russland auch gegen Memorial

21.03.2013

Bis zu 2.000 Nichtregierungsorganisationen durchsucht – Auswärtiges Amt soll von Moskau Erklärung verlangen
 
Aufgeschreckt von einer dringenden E-Mail der renommierten russischen Menschenrechtsorganisation Memorial warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer neuen Welle von Schikanen gegen Nichtregierungsorganisationen (NGO) in Russland. Das Büro von Memorial in Moskau wurde am heutigen Donnerstagmorgen von Beamten der Staatsanwaltschaft, des Innenministeriums, des Justizministeriums und der Steuerbehörden durchsucht. Auch zwei Fernsehjournalisten des staatstreuen Senders NTW drängten in die Räume, zogen sich dann jedoch nach Protesten der Mitarbeiter und dem Eintreffen der herbeigerufenen Polizei in einen Übertragungswagen vor dem Büro zurück. In den vergangenen Tagen sollen nach Angaben des Menschenrechtsrates des russischen Präsidenten bis zu 2.000 Nichtregierungsorganisationen in ganz Russland auf gleiche Art und Weise durchsucht worden sein.

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Brennende Moscheen - In Burma drohen Spannungen zwischen Buddhisten und Muslimen zu eskalieren

21.03.2013


Nach gewalttätigen Ausschreitungen gegen Muslime in Burma warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer weiteren Eskalation der Spannungen zwischen der buddhistischen Mehrheitsbevölkerung und der religiösen Minderheit. „Burmas Sicherheitskräfte verletzen ihre Neutralitätspflicht und ihren Schutzauftrag, wenn sie die Muslime nicht wirksam vor neuen Übergriffen schützen“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. Am Mittwoch hatten aufgebrachte Buddhisten zwei Moscheen und eine Koranschule in der Stadt Meikhtila in Brand gesetzt. Mindestens zwei Menschen kamen dabei zu Tode. Trotz der Verhängung des Ausnahmezustandes gelang es mehr als 1.000 buddhistischen Demonstranten am heutigen Donnerstag, ein Wohnviertel von Muslimen einzukreisen und die Bewohner zu bedrängen. Burmas Behörden sehen in den Ausschreitungen nur ein Sicherheitsproblem und sandten mehr Polizeikräfte in die Stadt.

Pressemitteilung

Memorandum zum Weltwassertag (22.März)

20.03.2013


Konflikte rund um Wasser – Massive Eingriffe bedrohen indigene Gemeinschaften weltweit
 
Konflikte rund um Wasser sind Thema eines 22-seitigen Memorandums, das die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Weltwassertages am 22. März veröffentlicht hat. Die internationale Menschenrechtsorganisation zeigt darin anhand von 16 Beispielen aus aller Welt, dass vielerorts Ureinwohnergemeinschaften durch massive Eingriffe in den natürlichen Lauf von Flüssen oder durch das Einleiten oder Einsickern von Giftstoffen in Fischgründe und Grundwasser gefährdet sind.

 

Lebenszeichen 2013
Der Farbbildkalender der Gesellschaft für bedrohte Völker 2013
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